Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Celle Stadt Weihnachtskonzert des KAV-Gymnasiums begeistert
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Weihnachtskonzert des KAV-Gymnasiums begeistert
15:45 13.12.2018
Das KAV-Gymnasium lud zum Weihnachtskonzert in die Celler Stadtkirche ein. Quelle: Birgit Stephani
Celle

Würdiger hätte der Rahmen für das Weihnachtskonzert des KAV-Gymnasiums am Dienstag nicht sein können. Nicht in den Beckmannsaal oder in die Schule selbst lud man zum festlichen Ereignis ein, sondern in die Celler Stadtkirche. Dass die Schüler diesem Rahmen würdig waren, bewiesen sie eindrucksvoll mit einem Konzert, das man nicht allzu oft erlebt.

Keine freien Plätze mehr

Freie Sitzplätze gab es keine mehr, selbst auf der Empore konnten die Besucher höchstens noch in zweiter Reihe sitzen. Dieser Umstand war von daher nicht allzu schlimm, weil es hauptsächlich ums Hören ging. Eltern, Geschwister, Großeltern, aber auch viele, die einfach nur die Musik genießen wollten, waren in die Stadtkirche gekommen und wurden mit einem Konzert der Sonderklasse belohnt. Dass am KAV-Gymnasium die musische Ausbildung einen sehr hohen Stellenwert einnimmt, davon waren schon im Sommer die Teilnehmer der Landesbegegnung „Schulen musizieren“ mehr als begeistert. Die Qualität der Musikförderung wurde aber umso mehr noch einmal beim Weihnachtskonzert deutlich.

Nervosität verfliegt mit ersten takten

Beginnend mit den „Neuen Weihnachtsklängen“ eröffneten die Streicher-AG, das Orchester und das Vor-Orchester den Abend. Besonders bei der ersten Gruppierung handelt es sich um Schüler, die erst seit Kurzem ihr Instrument spielen. Davon allerdings war nichts zu spüren. Vielleicht etwas mehr Nervosität zeigten die Jüngsten noch vor ihrem Auftritt. Die war allerdings verflogen, als die ersten Takte erklangen. Harmonisch und sicher fügten sich die Ensembles zusammen und spielten das Arrangement von Julia Landgraff, Luisa Reske, Kathrin Kohlberg und Annika Winkler. Das Besondere auch hieran: Alle vier sind Schülerinnen des zwölften Jahrganges der Schule.

„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“

Auch das Orchester allein überzeugte geradezu fulminant mit Karel Svobodas „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ oder dem „Concerto d-Moll „L‘Estro Armonico“ von Antonio Vivaldi. Mehr als beeindruckend präsentierte das Bläserensemble die „Advents-Fantasie“ von Roland Kernen oder Themen aus der „Nussknacker-Suite“ von Pjotr Tschaikowsky. Und dann waren da auch noch die Chöre des KAV-Gymnasiums, der Juventis-Jugendchor und der Juventis-Vorchor. Beide zauberten weihnachtlichen Glanz in die ehrwürdige Stadtkirche und zeigten mit Liedern wie dem Kanon „Es ist ein Ros‘ entsprungen“, „In dulci jubilo“, „Maria durch ein Dornwald ging“ oder „Veni, veni, Emmanuel“ bis hin zu „Gabriel‘s Message“ ihre ganze Klasse.

"Quempas" in dunkler Kirche

Damit aber nicht genug: Das große Finale gestalteten die Chöre mit „Quempas“ von Michael Praetorius. Dafür nutzten sie den einzigartigen Klang, den eine Kirche mit sich bringt. Aus allen Ecken erklangen die Stimmen und vereinigten sich im Altarraum zum Kehrvers „Gottes Sohn ist Mensch gebor'n“. Die besondere Schwierigkeit für Sänger und Chorleiter Stephan Doormann: Die Kirche wurde ins Dunkle getaucht, lediglich Kerzen im vorderen Bereich erleuchteten die Szenerie. Und doch gelang es allen Sängern immer, ihren Einsatz zu finden. Stehende Ovationen am Ende waren der gerechte Lohn für eine glanzvolle musikalische Leistung.

Von Birgit Stephani

Der Erlös der CZ-Weihnachtstombola ist nach dem fünften Tag auf fast 71.500 Euro geklettert. Noch sind rund 400 der begehrten A-Lose im Spiel.

Dagny Siebke 12.12.2018

Nach einem Jahr ist die Sanierung des OLG-Hochhauses an der Mühlenstraße abgeschlossen worden.

Gunther Meinrenken 12.12.2018

Das Best-of-Programm „Bis es euch gefällt“von Matthias Brodowy bereitete den Gästen in der ausverkauften Kartoffelscheune von Hof Wietfeld viel Spaß.

12.12.2018