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Celle Stadt Landkreis Celle bleibt weitgehend vom Sturm verschont
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Landkreis Celle bleibt weitgehend vom Sturm verschont
19:56 18.01.2018
Im Garten von Oliver Knoblich ist am 18.01.2018 durch den Sturm Friederike eine ca. 15 Meter hohe Tanne entwurzelt und umgestürzt worden. Am Haus entstand kein Schaden. Gabelsbergerstraße, Celle Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Auf die Fahrbahn der Landesstraße 180 zwischen Winsen und Boye waren am Donnerstag gegen 15.15 Uhr zwei Kiefern gestürzt. Die aus Winsen kommenden Fahrzeuge mussten die Hindernisse umfahren. Ein Autofahrer alarmierte die Feuerwehr, die die Stämme zersägte und wieder für freie Fahrt sorgte. Dadurch gab es nur kurzzeitig Behinderungen. Fast gleichzeitig kam es auch auf der Bundesstraße 3 zwischen Wolthausen und Offen zu einer vorübergehenden Verkehrsbehinderung. Der Grund war auch hier ein herabgefallener Baum.

Insgesamt wartete nicht nur auf die Polizeibeamten, sondern auch auf die Feuerwehrkräfte – anders als bei Sturmtief "Xavier" – verhältnismäßig wenig Einsätze. Es mussten vorwiegend Bäume von der Fahrbahn beseitigt werden. Doch bevor der Feierabendverkehr einsetzte, waren die Straßen im Kreisgebiet wieder passierbar, nur hier und da lagen einige abgebrochene, armdicke Totäste auf der Fahrbahn.

Am „Hotel am Kloster“ in Wienhausen drohten einige dicke Äste einer Eiche aufs Fachwerkhaus zu stürzen. Die freiwilligen Helfer der Feuerwehr Wienhausen alarmierten um kurz nach 15 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Celle, die ihr Drehleiter-Fahrzeug entsandte. In einer Höhe von knapp 20 Metern entfernte einer der Männer einige Totäste. Gegen 16 Uhr flaute der Sturm schlagartig ab. Auf manchen Grundstücken sammelten Bewohner herabgefallenes Astwerk auf, Mülltonnen wurden wieder aufgerichtet und umgestürzte Schilder wieder aufgestellt.

Von Andreas Babel und Audrey-Lynn Struck

Orkanartigen Böen haben gestern Bäume, Schilder und auch Menschen wackeln lassen, die sich vor die Haustür wagten. Sturmtief "Friederike" hat für allerhand unfreiwillige Bewegung gesorgt. Nur bei der Bahn bewegte sich nicht viel. Die schwierigen Wetterbedingungen brachten den Zugverkehr in Celle zum Erliegen.

Michael Ottinger 18.01.2018

„Angst trifft Kochtopf“ – hätte die Überschrift des ersten Schlosstheater-Kochstudios der neuen Spielzeit lauten können. Aber so simpel formulieren Theaterleute nicht: „Keine Panik! – Wie Ängste unser Handeln bestimmen“ war die mittlerweile dreizehnte Ausgabe des Formates vielversprechend betitelt. Das gerade gestartete Stück „Foxfinder“ von Dawn King stand Pate fürs Thema, das von den Sozialpädagogen Wolfram Möller und Wolfram Beins als Experten auf dem Sofa beleuchtet werden sollte. Rund 50 Gäste verfolgten am Mittwochabend die Gesprächsrunde, die Dramaturgin Mona von Dahl moderierte.

18.01.2018

"Ich bin seit 42 Jahren in der SPD. Ich habe die Schnauze voll", sagte Marianne Groffmann-Krumsiek aus Wathlingen. Sie habe den Glauben verloren, dass sich etwas grundlegend ändere, wenn die SPD in Berlin erneut eine Große Koalition mit der CDU bilden werde. "Meine Überzeugung ist, es wird genauso laufen wie vorher. Bei mir ist Schicht im Schacht", machte Groffmann-Krumsiek deutlich, was sie von einer GroKo hält.

Simon Ziegler 18.01.2018