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Celle Stadt Lebensfreude mit feierlicher Stimmung kombiniert
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Lebensfreude mit feierlicher Stimmung kombiniert
13:33 18.06.2018
Quelle: Peter Bierschwale
Celle Stadt

Sommerliche Atmosphäre entstand schon durch das Wetter und durch das hell durchflutete Kirchenschiff. Und natürlich trug die Musik dazu bei. Besonders die Werke der skandinavischen Komponisten kombinierten immer wieder sommerliche Lebensfreude mit einer feierlichem Stimmung.

Das begann mit dem „Brudmarsch“ (Brautmarsch) des dänischen Komponisten Niels Wilhelm Gade, mit dem die Bläsergruppe das Konzert eröffnete. Die Musik klang wegen ihrer stehenden Töne festlich, aber auch verhalten fröhlich, und man mochte sich eine dänische Hochzeitgesellschaft vorstellen. Die Bläser spielten das Stück unter der Leitung von Dietrich Ackemann präzise und ausdrucksstark, was bei den nachfolgenden Kompositionen nicht immer gelang. Da liefen die Stimmen hier und da auseinander, was jedoch kaum auffiel. Die Bläser schafften es, in der Stadtkirche eine gefühlvolle Atmosphäre zu erzeugen, die je nach Stück bewegend, sommerlich oder klassisch barock war.

Da fügte sich auch gut die Komposition ein, die Almut Höner zu Gunten-hausen für ihr erstes Spiel ausgewählt hatte, ein „Präludium und Fuge“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Orgel erstrahlte bei den interessanten, durchlaufenden Fugenmotiven majestätisch, aber es gab auch schwärmerische Klänge.

Die Bläser und die Organistin wechselten sich mit ihren Auftritten ab und spielten nur ein Stück gemeinsam. Die Begründung lieferte Dietrich Ackemann im Vorfeld des Konzerts: Das Kirchenschiff sei recht groß und die Bläser vor dem Altar und die Orgel würden recht weit auseinander liegen. Die dadurch bedingten relativ langen Laufzeiten des Schalls könnten dazu führen, dass die Orgel und die Bläser nicht synchron erklängen.

Für den gemeinsamen Auftritt war das Stück „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ aus Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ ausgewählt worden. Die Musik erklang majestätisch, das Publikum wurde von der Musik regelrecht umschlossen. Anfangs schien die Orgel hinterherzuhinken, dann zu passen. Aber das war für jeden Zuhörer subjektiv, denn auch die Position im Kirchenschiff spielte eine Rolle.

Am Ende des Konzerts präsentierte die Bläservereinigung ein Glanzstück: „Spiritual – Gebet“ des Komponisten Enrique Crespo. Die besinnliche, fast melancholische Komposition öffnete dem Publikum offenbar so sehr das Herz, das es den Applaus vergaß.

Von Peter Bierschwale

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