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Celle Stadt Licht am Ende des Tunnels: Celler Bahnhof Ende März fertig?
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Licht am Ende des Tunnels: Celler Bahnhof Ende März fertig?
16:07 10.01.2018
Von Carsten Richter
Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

Bei manchen Fahrgästen scheint sich eine gewisse Gelassenheit breit zu machen. „Sicher dauert es sehr lange“, sagt Waltraud Diehl, die gerade ihren Sohn zum Zug gebracht hat. „Aber die Sanierung muss eben sein.“ Auch zwei Schüler, die auf dem Bahnsteig auf ihren Zug warten, sehen die Arbeiten entspannt.

Für neuen Unmut sorgt allerdings der erneute Ausfall eines Aufzugs. Seit mehr als einem Monat sei der Lift für Gleis 6 und 7 defekt, teilt eine verärgerte Leserin der Redaktion mit. Von dort fährt unter anderem der Metronom in Richtung Hannover ab. Der Bahnsprecher bestätigt, dass die Anlage seit Ende November außer Betrieb sei. Der Grund sei die nicht funktionierende Lichtschranke. Sie verhindert, dass Personen in der Aufzugstür eingeklemmt werden.

Durch den Ausfall des Aufzugs hat auch die Bahnhofsmission derzeit mehr zu tun. „Wir gehen regelmäßig zu den Zügen und helfen Passagieren mit Rollatoren und Kinderwagen“, sagt der stellvertretende Leiter Hermann Hilpert. „Die Fahrgäste sind nicht erfreut. Zu Weihnachten waren manche mit drei Koffern unterwegs.“ Bei den Ersatzteilen gebe es sehr lange Lieferzeiten des Herstellers, erklärt der Sprecher. Für kommende Woche sei der Bahn die Reparatur angekündigt worden.

Werden die Pläne eingehalten, ist also Ende März der gesamte Umbau fertig. Derzeit sind die Bauarbeiter unter anderem mit der Installation der neuen Beleuchtungsanlage in der Unterführung beschäftigt. Außerdem müsse noch im Bereich des Übergangs zur Empfangshalle in einem kleinen Bereich die Decke verschlossen werden, so der Bahnsprecher. „Dies konnte bisher noch nicht erfolgen, da hier noch die Beleuchtung angepasst werden muss.“ In den kommenden vier Wochen sollten diese Arbeiten abgeschlossen sein. Danach müsse noch die Wegeleitung in der Unterführung erneuert werden.

Proteste aus den Reihen der Bürgerschaft und Politik haben zu einem Einlenken im Celler Rathaus geführt. Dort ist jetzt die eben erst eingeführte „Reservierungs-Pflicht“ für Termine im Bürgerbüro aufgeweicht worden. Künftig soll es auch Bürgern, die vorher nicht online oder telefonisch Termine vereinbart haben, möglich sein, an einem Schalter ihre Dinge zu erledigen. Jedenfalls theoretisch. Denn es kann durchaus sein, dass jemand ohne „gebuchten“ Termin das Rathaus unverrichteter Dinge verlassen muss. Immerhin: Nun haben „Spontan-Kunden“ wieder die Chance, ohne Anmeldung dranzukommen.

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