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Celle Stadt Neuer Akzent in Gesamtkunstwerk
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Neuer Akzent in Gesamtkunstwerk
16:35 26.02.2019
Von Gunther Meinrenken
Laura Biermann-Firek an dem Bildschirm, auf dem ihr Imagefilm über den Lichtkunstbahnhof läuft.
Celle

Verschwommene Farbflächen in der Bahnhofsunterführung, vorbeirasende Schienen, tanzende Lichtpunkte, Fachwerkfassaden in der Altstadt, Lichterketten in Großaufnahme – das sind nur einige der assoziativen Bilder, die Laura Biermann-Firek in ihrem Imagefilm über den Celler Lichtkunstbahnhof zusammengestellt hat. Mehrere Wochen hat die 22 Jahre alte Cellerin an dem acht Minuten langen Streifen gearbeitet. Der Film bildet vorerst den Abschluss der Entwicklung des Celler Bahnhofs zu einem Gesamtlichtkunstwerk. Seit gestern ist er in dem Raum gegenüber dem Kundencenter als Endlosschleife zu sehen.

Verbindung zur Innenstadt

"Der Film soll eine Verbindung herstellen zwischen dem Lichtkunstbahnhof und der Innenstadt", erklärt Biermann-Firek die Intention hinter den sehr kunstvoll arrangierten Bildern. Den Auftrag dazu hatte sie von Robert Simon, dem Leiter des Celler Kunstmuseums, der seit Jahren das Projekt des Lichtkunstbahnhofs Celle mit Hilfe von Sponsoren wie der SVO und der Regionalstiftung Sparkasse Celle vorantreibt, erhalten. "Nach dem Abitur habe ich am Kunstmuseum ein Praktikum gemacht und damals schon einen Imagefilm für das Kunstmuseum gedreht", erzählt Biermann-Firek, die Kulturwissenschaften und Politik studiert und "nebenbei" leidenschaftliche Hobbyfilmerin ist.

Weltweites Alleinstellungsmerkmal

Zur Präsentation des neuen Akzents im Gesamtkunstwerk Lichtkunstbahnhof ließ Simon das Projekt noch einmal Revue passieren. Neben zahlreichen Lichtkunstwerken renommierter Künstler wie Francesco Mariotti, Albert Hien oder auch Vollrad Kutscher durchzieht das Farbkonzept mit gelben, blauen und pinken Tönen mittlerweile den gesamten Bahnhof, von den Bahnsteigen über die Fahrstuhlschächte bis hin zu den Wänden. "Damit hat Celle ein weltweites Alleinstellungsmerkmal", so Simon. Und Jörg Tunat, Leiter des Bahnhofsmanagements Hannover, pflichtet ihm bei: "Der Celler Bahnhof hat eine der schönsten Personenunterführungen, die ich in meinem Bestand habe."

Nur Westseite fehlt noch

Zur Vollendung des Gesamtkunstwerks fehlt nur noch der Eingang in Richtung Neustadt. Hier wird die Bahn in den nächsten zwei Jahren ein altes Treppengebäude und ein altes Gleis abreißen. Dann kann Simon auch an der Westseite des Bahnhofs aktiv werden.

Bleibt nur noch, die im Imagefilm postulierte Verbindung zwischen Bahnhof und Altstadt auch in der Realität umzusetzen. Oberbürgermeister Jörg Nigge zeigte sich vor Ort festen Willens, diese Idee zu verwirklichen – etwa durch Lichtkunstelemente, die in den Bürgersteigen eingelassen werden, so ein Vorschlag Simons. "Wir sind sowieso gerade dabei, die Ausschilderung vom Bahnhof zur Innenstadt neu zu gestalten", so Nigge, der sich mit Simon in den kommenden Wochen einmal treffen will.

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