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Celle Stadt Lichtkunstpreis 2018: Österreicherin in Celle ausgezeichnet
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Lichtkunstpreis 2018: Österreicherin in Celle ausgezeichnet
22:17 21.01.2018
Brigitte Kowanz ist die dritte Preisträgerin der von Robert Simon initiierten Auszeichnung. - Quelle: Michael Schäfer
Celle

Celle. „Licht ist das, was man sieht. Licht ist ein elementarer Grundstoff. Ohne Licht können wir weder sehen noch verstehen. Licht ist Information. Licht ist Leben“, so fasst die diesjährige Preisträgerin ihre Faszination von und für dieses Element zusammen. „Diese Auszeichnung ist so wichtig, weil sie sich erstmals gezielt an Künstler richtet, deren Medium Licht ist.“

Brigitte Kowanz wurde 1957 in Wien geboren. Ihre Lichtarbeiten faszinieren durch ihre Vielschichtigkeit. Buchstaben, Zahlen, Morsezeichen, Codes, Spiegel – Reflexionen der Phänomene Licht und Schatten, Raum und Zeit, Schrift und Zeichen – es ist die gesamte Bandbreite von Möglichkeiten, die sie begeistert und immer wieder neu herausfordert. Mit dem Festakt der Verleihung des auf 10.000 Euro dotierten Preises ist auch die Eröffnung einer Ausstellung mit Werken der Künstlerin im Kunstmuseum Celle verbunden.

Weiße Neonröhren strahlen lichtstark und kunstvoll in Form gebracht vor weißen Wänden. Sie definieren, dominieren und durchdringen Flächen und Räume oder bilden – eingefasst in glatte Kästen aus verspiegeltem Glas – eigene virtuelle Welten. Mit ihren Werken hat Brigitte Kowanz die europäische Lichtkunst seit den 80er Jahren entscheidend geprägt. Sie ist eine der wenigen Frauen, die in diesem Feld langfristig und international erfolgreich arbeiten, „eine Botschafterin und Sprachkünstlerin des Lichts“, so Laudator Alfred Weidinger. Seit 1997 ist Brigitte Kowanz Professorin für Transmediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien.

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