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Celle Stadt Lustig und anrührend: "Auerhaus" im Schlosstheater Celle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Lustig und anrührend: "Auerhaus" im Schlosstheater Celle
17:51 09.01.2018
Christoph Schulenberger, Alexander Prizkau, Annika Krüger, Simon Gilles und Irene Benedict (von links) in „Auerhaus“. Quelle: Schlosstheater Celle / Hoffmann
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Celle.

Das Schlosstheater Celle bringt Ende Januar das junge Theaterstück „Auerhaus“ nach dem gleichnamigen Roman (2015) von Bov Bjerg auf die Bühne der Halle 19. Die Uraufführung fand am 7. Januar 2017 am Schauspielhaus Düsseldorf statt und feierte dort einen großen Erfolg. Jetzt soll es Jugendliche ab 15 Jahre und Erwachsene in Celle auf eine Reise zwischen Erwachsenwerden und dem eigenen Weg, einer Perspektive ins Leben und die Zukunft mitnehmen. „Auerhaus ist kein ‚schweres Problemstück‘, vielmehr pur und authentisch – mal lustig, mal anrührend und voll von Situationen, die Parallelen oder Erinnerungen aufrufen“, so die Dramaturgin der Celler Inszenierung, Mona vom Dahl.

Der Transfer sollte nicht schwerfallen, auch wenn das Stück in den 1980er Jahren spielt – die Mauer in Berlin steht, Bundeswehrpflicht gibt es auch noch. Aber sonst findet man den Alltag Jugendlicher mit Träumen und Sehnsüchten und die Rückkoppelung auf ein zu eng gefühltes, verknöcherten Zwängen und Regeln unterworfenes Leben ganz zeit- und generationslos wieder. Zwischen „Geburt, Schule, Arbeit und Tod“ muss es noch etwas Anderes, Besseres, mehr geben, das einen trägt, motiviert, inspiriert und antreibt, finden die Fünf in „Auerhaus“ und basteln sich deshalb ihr eigenes Leben zusammen.

Der Regisseur des Stücks, Maurizio Micksch, ist für Celler Theaterfreunde kein Unbekannter. Er gehörte in den Spielzeiten von 2015 bis 2017 dem Schauspielensemble an und arbeitet seit dieser aktuellen Spielzeit als freier Schauspieler und Regisseur, unter anderem in Hannover und Erlangen: „Es war mir wichtig, das Stück nicht zu überfrachten, es pur und authentisch zu lassen. Viele Problemfaktoren bleiben angedeutet, angespielt und geben Luft für eigene Interpretationen und Raum selbst nachzuspüren – und anzustacheln, sich eigene Gedanken zu machen und sich in Bewegung zu setzen. Toll wäre es, wenn die Inszenierung die Energie, die Stimmung, die Gefühle der Figuren transportieren und auf die Zuschauer ‚überschwappen‘ lässt.“

Premiere von „Auerhaus“ ist am Donnerstag, 18. Januar, in Halle 19, Vorläufige weitere Termine: 24., 26., 28. Januar; 3., 10., 14., 27. Februar; 1., 3. März Beginn jeweils um 20 Uhr.

Von Doris Hennies

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