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Celle Stadt Sommervergnügen rund um die Celler Hengstparade
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Sommervergnügen rund um die Celler Hengstparade
13:57 09.08.2019
Von Jürgen Poestges
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Celle

Hengstparade war gestern – jetzt heißt es im zweiten Jahr „Sommervergnügen rund um die Celler Hengstparade“. Vom 16. bis 18 August stehen dabei selbstverständlich immer noch die Pferde im Mittelpunkt. Auf die Ungarische Post, Römerwagen oder die große Dressurquadrille muss also niemand verzichten. Das Motto in diesem Jahr heißt „Hengst und Hund“. Folglich sind eine Schäferin dabei und die Polizei-Hundestaffel.

Neues Konzept muss sich durchsetzen

„Wir wollen mit dem neuen Konzept auch Menschen in das Landgestüt locken, die sich nicht unbedingt nur für Pferde interessieren“, sagt Axel Brockmann, Landstallmeister und Chef des Celler Landgestüts. Dass es trotz der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr nicht einfach werden wird, ist allen Beteiligten klar. „Das war 100 Jahre lang die Hengstparade, es dauert eine Weile, ein neues Konzept durchzusetzen.“

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Ein erweiterter Ausstellungsbereich

Neu ist, dass das Programm über zweieinhalb Stunden ohne Pause über die Bühne geht. „Wir haben festgestellt, dass es immer seine Zeit dauert, die Leute von der Tribüne herunter und wieder herauf zu kriegen“, sagt Brockmann. Zusätzlich zum Programm rund um das Pferd gibt es einen erweiterten Ausstellungsbereich.

Die "Blogger-Longue" ist neu

Erstmals ist in diesem Jahr die sogenannte „Blogger-Longue“, in der es Experten-Runden geben wird. „In der heutigen Zeit ist Social Media nicht mehr wegzudenken, auch bei den Pferdezüchtern nicht“, erklärt Gestütsassistentin Sarah Handke. „Wir haben Blogger eingeladen, die unsere Veranstaltung begleiten werden.“ Die bekannteste deutsche „Pferde-Bloggerin“ ist Harriet Charlotte Jensen, die in der Longue die Experten-Runden moderieren wird. Dazu wird es einen Live-Stream auf Instagram geben und Videos auf Youtube.

Neue Tribüne hat mehr Plätze

Derzeit wird auf dem Gelände des Landgestüts fleißig gebaut und gehämmert. Vor dem Grabenseestall wird die große Tribüne aufgebaut. „Sie ist ein wenig steiler, dadurch stehen mehr Plätze zur Verfügung“, erklärt Brockmann. Vor der Reithalle wird sich die Stehtribüne befinden. „Was viele Leute nicht wissen“, sagt Sarah Handke, „Kinder bis 15 Jahre haben in Begleitung von einem Erwachsenen freien Eintritt. Wer also mit der Familie kommt und eine Einlasskarte kauft, der kann alles sehen, er hat nur eben keinen Sitzplatz.“ Ein Nebeneffekt dabei: „Wenn die Kinder quengelig werden, dann kann man in den Austellungsbereich gehen.“ Dort gibt es Kunsthandwerk in allen Variationen, dazu natürlich auch Leckeres für den kleinen und großen Hunger.

Der Spörckenstall ist verwaist, die „Bewohner“ wurden ausquartiert. „Dort wird die Ausstellung aufgebaut“, sagt Brockmann.

Für Samstag und Sonntag gibt es für die Sitzplätze nur noch Restkarten, für den Start am Freitag gibt es noch viele Tribünenkarten.

Straßensperrungen und Parkplätze

Anlässlich der Celler Hengstparade am 16., 17. und 18. August werden einige Straßen rund um das Landgestüt für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Das sind die Spörckenstraße zwischen der B3/VGH und Alte Grenze sowie die Planckstraße zwischen Spörckenstraße und Landgestütstraße.

Die Sperrungen dauern am 16. August von 13 bis 21 Uhr, am 17. August von 10 bis 21 Uhr und am 18. August von 10 bis 19 Uhr.

Für Gäste der Veranstaltung stehen auf dem Schulhof der Altstädter Schule (ausgenommen 17. August bis 13 Uhr), auf dem Gelände der CD-Kaserne an der Hannoverschen Straße sowie am Neuen Rathaus und an der Wehlstraße zusätzlich Parkflächen zur Verfügung. Für Schwerbehinderte werden in der Jägerstraße neben der Einfahrt zum Landgestüt drei Parkplätze eingerichtet. Die Anfahrt ist über die Breite Straße möglich.

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