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Celle Stadt "Nacht der Musicals" als Konzert mit Lichteffekten in Celler Congress Union
Celle Aus der Stadt Celle Stadt "Nacht der Musicals" als Konzert mit Lichteffekten in Celler Congress Union
17:55 10.01.2018
Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

Celle.

Trotzdem dienten Kostüme und Tänzer vor allem einer Ausschmückung der Veranstaltung, die primär ein spektakulär aufgezogenes Konzert war. Gut gesetzte Lichteffekte und die geschickt ausgenützte LED-Wand sparten aufwendige Kulissen. Tatsächlich kam die Nacht der Musicals nahezu ganz ohne aus. Nur so war es möglich, einen nahtlosen Übergang von Stück zu Stück einzuhalten.

Lieder aus insgesamt 17 Musicalproduktionen – darunter Rocky, Mamma Mia und König der Löwen – standen auf dem Programm. Es war ein gewaltiges Spektakel im beinahe vollbesetzten Saal der Union, gleichsam eine „Bunte-Mischung-Großpackung“. Unter den Zuschauer waren zahlreiche begeisterte Fans dieser wiederkehrenden Show. Für das Ensemble aus drei Sängerinnen, zwei Sängern und den acht Tänzerinnen und Tänzern der „Broadway Musical Dance Company“ bedeutete das straffe Einsätze und atemlose Wechsel von Kostümen und Rollen. Für die auf den Punkt gebrachte Präsenz und Professionalität gebührte allen Respekt – vor allem Tausendsassa Martin Markert – sexy als Frank´ n Furter in „Rocky Horror“.

Dieses Tempo forderte aber auch seinen Tribut: Bei dem einen oder anderen Lied wären ein bisschen mehr Nachhall und etwas mehr Einfühlung in die Rolle vorteilhafter gewesen. Auch die schnelle Kostümierung ließ hin und wieder zu wünschen übrig – die Abba-Anzüge der Sänger erinnerten eher an „Winnetouch“ im „Schuh des Manitu“.

Gesangliche Highlights waren Elivra Maria Kalevs im „Phantom of the Opera“ – dem Musicalpart, bei dem auch Johannes Beetz punkten konnte, ebenso wie im Ausschnitt von Tanz der Vampire. Neu im Programm, und mit Kathy Savanna Krause und Janina Wilhalm als die ungleichen Schwestern nett besetzt, war „Frozen“.

Allerdings überzeugte Letztere noch stimmgewaltiger in „Queen“, und Krause sorgte mit „Memory“ in Cats für einen wirklich gefühlvollen Moment, bevor sie bei „Mamma Mia“ und im Udo-Jürgens-Hit-Medley „Ich war noch niemals in New York“ im Glitzerdress ihr ganzes Temperament unter Beweis stellen konnte. A-Capella zeigte das Ensemble schließlich echtes Können.

Von Doris Hennies

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