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Celle Stadt „Nacht der fünf Tenöre“ in der Congress Union vom Publikum gefeiert
Celle Aus der Stadt Celle Stadt „Nacht der fünf Tenöre“ in der Congress Union vom Publikum gefeiert
17:47 11.01.2018
Quelle: Michael Schäfer
Celle

Mit einem pompösen Einstieg eines ganz Großen stellten sich die fünf Tenöre ihrem Publikum vor: „Questa o quella“ aus Verdis "Rigoletto". Zwei Arien von Puccini – aus "Manon Lescaut" und "Tosca" – folgten als erste Soloparts. Luigi Frattola legte mit „Ah la paterna mano“ aus „Macbeth“ von Verdi die Latte italienischer Stimmgewalt hoch. Orfeo Zanetti konterte die Herausforderung seines Mitstreiters überzeugend mit seinem Part aus der Oper „Pagliacci“ („Der Bajazzo“) von Leoncavallo. Mit neapolitanischem Liedgut à la „Core ´ngrato“ von Cardillo punktete Daniel Damyanov und der aus Bulgarien stammende Momchil Karaivanov stimmte sich in „Ochi Cerny“ mit Bravour auf die russische Seele des Volkslieds ein.

Das Programm enthielt Solo-Stücke für jeden der fünf Tenöre – gleichzeitig eine gute Gelegenheit die Stimmfärbung jedes einzelnen genauer zu hören. Gunda Bremer (68) hatte den Weg von „hinter Hermannsburg“ auf sich genommen, um mit einer Freundin das Konzert zu besuchen: „Es ist erstaunlich, dass sie trotz gleicher Stimmlage so unterschiedlich klingen. Ja, ich habe einen Favoriten, aber wen, verrate ich nicht“ - sie sei sich da schon mit ihrer Begleiterin uneins: „Das ist eben Geschmackssache.“

Ein besonderes Klangerlebnis bekamen die Zuschauer immer auch zu hören, wenn die Tenöre gemeinsam auf der Bühne sangen, etwa in der Arie aus „Il trovatore“ von Verdi, der „Mattinata“ von Leoncavallo – das „La donna è mobile“ aus Verdis "Rigoletto" schmetterten sie beeindruckend und dafür schmolzen ihre Fans gleichermaßen dahin. Die Zuneigung des Publikums fiel den Sängern aber nicht nur wegen ihrer gesanglichen Leistungen zu. Vor allem der „Grandseigneur“ des Quintetts, Vincenzo Sanso, brachte mit so mancher Clownerie am Rande die Menschen zum Schmunzeln und Lachen.

Zu Höhepunkten in bester Stimmung wurden auch deshalb die „Tritsch-Tratsch-Polka“ von Johann Strauß und das Trinklied aus Verdis „La Traviata“ - da musste Andrea Hörkens sogar ein Tänzchen wagen. Auch das Orchester pur begeisterte mit „Intermezzo sinfonico“ von Mascagni oder der "Serenata" von Toselli. Ein wunderbares Durcheinander ergab sich zum Schluss in „Funiculi, Funiculà“ von Luigi Denza, bevor sich das Ensemble nach stürmischem Applaus, drei lautstark geforderten Zugaben und Standing Ovations endgültig verabschieden durfte.

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