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Celle Stadt Neue Vorwürfe gegen Investor Trautsch
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Neue Vorwürfe gegen Investor Trautsch
15:05 05.01.2018
Von Dagny Siebke
Celle Stadt

KLEIN HEHLEN. Der Eigentümer der 320 Wohnungen der Geothermie-Siedlung in Klein Hehlen behauptete in dieser Woche in der CZ, dass die frühere Hausverwaltung die Vorauszahlung zu niedrig angesetzt habe und die Mieter deshalb für das Jahr 2016 so viel Geld nachzahlen müssten. Immobilienverwalter Markus Reschke-Wilharm widerspricht: "Das Landgericht Lüneburg hat im Juni 2017 nach einer von uns angestrengten Klage klargestellt, dass wir alles zu hundert Prozent richtig gemacht haben."

Bereits für 2015 hatten die Mieter saftige Nebenkostenabrechnungen erhalten und dagegen Einspruch eingelegt. Vor anderthalb Jahren hatte dann Wilharm Immobilien den Verwaltervertrag mit Trautsch fristlos gekündigt. Damals hätten einige Mieter weinend bei ihrem Hausverwalter im Büro gestanden, berichtet Reschke-Wilharm: "Jetzt versucht Trautsch wieder, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, aber das wird nicht funktionieren."

Die niedrigen Nebenkostenvorauszahlungen hätte ihnen damals Trautsch als Auftraggeber so vorgegeben, erklärt Reschke-Wilharm. Auch zur Erhöhung der Miete sei Wilharm Immobilien laut Vertrag noch verpflichtet gewesen. Seit achteinhalb Jahren hatte die Immobiliengesellschaft die Wohnungen in Klein Hehlen verwaltet – lange bevor Trautsch als Geschäftsführer der Deutschen Geothermischen Immobilien AG (dgi) im März 2014 dort 25 Millionen Euro investierte. "In der langen Zeit sind mir die Mieter ans Herz gewachsen", sagt Reschke-Wilharm. "Wenn ich sonntags zum Brötchenholen durchs Viertel fahre, blutet mir das Herz."

Als Einspar-Symbolpolitik ohne reale Effekte und als Augenwischerei werten die Linken im Celler Stadtrat die Übertragung des Jugendhilfebereichs von der Stadt an den Landkreis. "In der Öffentlichkeit ist der Eindruck erweckt worden, hier gäbe es Sparpotenziale in Millionenhöhe. Das ist aber nicht der Fall", so Behiye Uca: "Im Gegenteil: Als Paket betrachtet wird die Jugendhilfe wahrscheinlich sogar teurer.“ Stadt und Landkreis widersprechen dieser Auffassung.

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