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Celle Stadt Eine Zeitreise in die Dörfer des Celler Lands
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Eine Zeitreise in die Dörfer des Celler Lands
13:04 27.02.2019
Von Andreas Babel
Das Cover des Buches "Das Celler Land" von Florian Friedrich. Quelle: cz
Celle

Eine interessante Zeitreise ermöglicht der Celler Historiker Florian Friedrich mit seinem neuen Buch „Das Celler Land“. Er lässt uns darin teilweise mehr als 100 Jahre zurückreisen, und zwar in die entlegensten Winkel des Landkreises. Diese nostalgische Bilderreise lebt von den etwa 160 Postkarten und Fotos, die aus der Sammlung des Celler Antiquars Justus Steinbömer stammen. Friedrich erläutert die alten Aufnahmen kurz und treffend. Nach einer kurzen Einführung folgen die nach den heutigen kommunalen Gebietszuständigkeiten geordneten Fotos. Jeder größerer Ort wird dabei kurz dargestellt.

Alte Gasthäuser und ehemalige Bahnhöfe

Viele alte Gasthäuser, die nicht mehr existieren, werden gezeigt und auch die vielen Bahnhöfe, die es im Celler Land einst gab, ehe das Auto und die schweren Brummer die Landstraßen eroberten.

Vom Bohrlochbrand und Kolonial- und Fettwarenladen

Selbst für Menschen, die sich gut in ihrer Gegend auszukennen meinen, wird die eine oder andere Überraschung dabei sein. Da sieht man beispielsweise eine Kutsche auf einer sandigen Dorfstraße mitten in Wathlingen, bevor der Kalibergbau hier alles änderte. Hochinteressant ist das Foto vom 29. September 1934, als auf dem Nienhäger Erdölfeld der größte Bohrlochbrand Deutschlands sechs Menschenleben forderte. Dass das Landschulheim der Sophienschule Hannover in Hambühren I vorher eine Gastwirtschaft beherbergte, werden heute nur noch Eingeweihte wissen – wie auch die Tatsache, dass das in der Nähe an der B 214 stehende, markante, heute mit einer Uhr versehene Gebäude einst ein Kolonial- und Fettwarengeschäft war. Eindrucksvoll sind die großformatigen Luftbilder von Wietze und Winsen, aber auch das Foto vom Besuch des Herzogenpaar in Hermannsburg aus dem Jahr 1924 beispielsweise.

Buchvorstellung am 19. März

Der Autor, der seit 2010 auch freier Mitarbeiter der Celleschen Zeitung und unter anderem Mitautor der Chronik der CZ, die 2017 erschien, ist , hat schon einige Buchprojekt verwirklicht. Der 1972 geborene Florian Friedrich stellt sein Buch am Dienstag, 19. März, 17 Uhr, im Kanzleicafé, an der Kanzleistraße in Celle vor. Vor zehn Jahren hatte Friedrich im selbem Verlag das Buch "Leben in Celle" herausgebracht, das sich der Stadt Celle widmete.

„Das Celler Land. Eine
nostalgische Bilderreise“ von Florian Friedrich,
Sutton Verlag, 128 Seiten, etwa 160 Abbildungen, Hardcover, 19,99 Euro,
ISBN 978-3-96303-043-7

235 Mitarbeiter sind im Einsatz, um für die Celler Tafel die Lebensmittel in Stadt und Landkreis zu sammeln und zu verteilen.

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