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Celle Stadt Sabotage verzögert Abrissarbeiten kaum
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Sabotage verzögert Abrissarbeiten kaum
22:45 09.03.2019
Von Christian Link
Ein mannshoher Gitterzaun soll das Gerät auf der Baustelle am Nordwall 18 vor weiteren Sachbeschädigungen schützen. Quelle: Christian Link
Celle

„Der Bagger wird Anfang kommender Woche wieder repariert und in Aktion sein“, kündigt Stadtsprecherin Myriam Meißner auf CZ-Anfrage an und ergänzt: „Wir gehen derzeit davon aus, den Zeitplan einzuhalten.“

Unbekannte Täter hatten in der Nacht zu Dienstag in mühevoller Kleinarbeit etliche Schläuche und Leitungen des 200.000 Euro teuren Baggers beschädigt. Ob es sich dabei um einen Sabotageakt von Gegnern des Nordwall-Ausbaus handelt, bleibt weiter unklar. Die Polizei hat noch keine Erkenntnisse zu den Tätern und bittet weiterhin um Zeugenhinweise unter Telefon (05141) 277215.

Bagger zurück aus der Werkstatt

Einen großen Effekt hatte die sinnlose Zerstörungswut nicht – abgesehen davon, dass sie der Firma Struck aus Hambühren viel Ärger gemacht hat und Kosten in vierstelliger Höhe verursachte. „Der Bagger war zwei Tage in der Werkstatt“, sagt Geschäftsführer Ingo Struck. Ein Tieflader habe das schwere Gerät, das aufgrund der Beschädigungen nicht mehr fahrtüchtig war, problemlos vom Hinterhof des Hauses Nordwall 18 einsammeln können.

Nach der Sachbeschädigung am Abrissbagger gehen die Arbeiten am Nordwall 18 weiter.

Die Abrissarbeiten seien in der Zwischenzeit per Hand fortgesetzt worden. „Wir konnten mit der Entkernung weitermachen“, sagt Struck. Nur der Abtransport der Trümmer wurde mangels Gerät erstmal ausgesetzt. Sobald der Bagger wieder vor Ort ist, geht jedoch alles ganz schnell. „Am Dienstag liegt das Haus auf jeden Fall flach“, sagt Struck. Bis Ende nächster Woche soll der Abbruch vollendet und sogar die Grube, die das Haus hinterlassen wird, wieder aufgefüllt sein.

Schlagen die Täter wieder zu?

Die Baustelle ist eingezäunt und kann abgeschlossen werden. Doch auf diese Vorsichtsmaßnahmen allein will Struck nicht vertrauen. „Wenn einer will, kommt er da rein“, sagt er und plant, weitere Vorkehrungen zum Schutz des Abrissbaggers zu treffen. Er befürchtet nämlich, dass die unbekannten Vandalen wiederkommen könnten.

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