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Celle Stadt Hochhaus für 3,3 Millionen Euro saniert
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Hochhaus für 3,3 Millionen Euro saniert
18:14 21.01.2019
Von Karin Dröse
Das Treppenhaus des Gerichtsgebäudes an der Mühlenstraße wurde mit anthrazitfarbenem Basalt-Naturstein gestaltet und die Fassadenrahmen mit sandfarbenem Kalknaturstein. Die Brüstung erhielt blaugraue Fliesen. Die Dämmung trägt zur Einsparung von Energie bei. Quelle: Karin Dröse
Celle

Rund 3,3 Millionen Euro hat die Sanierung des sechsgeschossigen Hochhauses des Oberlandesgericht Celle (OLG) gekostet. Knapp eineinhalb Jahre waren Fachleute vom Fassadenspezialisten bis zum Stahlbauer, vom Dachdecker bis zum Maler im Einsatz, um unter Leitung des Staatlichen Baumanagementes Lüneburger Heide die Dach- und Fassadensanierung des Gebäudes vorzunehmen.

Dabei entstanden hochwertige Büroräume und Arbeitsplätze für die Mitarbeiter. Neue Fenster sorgen dafür, dass Wärme energetische Anforderungen erfüllt werden. Die Fenster, die lärmdämmend sind, haben außerdem Lamellenjalousien erhalten, die vor Sonneneinstrahlung schützen. Das Dach wurde mit einer Dämmung versehen, die dafür sorgt, dass im Winter Wärme im Haus gehalten wird, das Gebäude im Sommer aber nicht aufheizt. Auch neue Heizkörper wurden eingebaut.

Für die Modernisierung der Büroräume hat das Oberlandesgericht eigene Mittel eingesetzt. Neue Teppichböden wurden verlegt, Türen wurden erneuert und die Wände gestrichen.

Das Hochhausgebäude des OLG wurde 1961 neben dem Altbau des Gerichts und dem Celler Schloss errichtet.

Die markante Kubatur direkt an der B 3 ist ein selbstbewusster Ausdruck der neu aufgebauten Justiz des damals noch jungen Landes Niedersachsen. Die Fassadengestaltung war in Gliederung und Materialien besonders qualitätsvoll.

In den 1980er Jahren wurde die Fassade mit braunen Blechtafeln verkleidet und damit die ursprünglichen feingegliederten Fensterbänder überdeckt. Die mittlerweile in die Jahre gekommene Fassade war sanierungsbedürftig: Die Fenster waren undicht, besaßen nicht den erforderlichen Sonnenschutz und sie entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen an den Wärmeschutz. Projektziel und Entwurfskonzept war, dass das Gebäude wieder den selbstbewussten und qualitätsvollen Ausdruck wie zur Zeit der Errichtung erhält und die niedersächsische Justiz sowie das Oberlandesgericht Celle an diesem exponierten Ort angemessen repräsentiert.

Dazu wurde die neue Fassade mit der hohen gestalterischen Qualität der Originalfassade wiederhergestellt, und es werden gleichzeitig heutige energetische Standards erfüllt. Der Sockel und das Treppenhaus werden wieder mit dunklem Naturstein bekleidet.

Die Fensterbrüstungen erhielten in Anlehnung an das Original blaugraue kleinformatige Fassadenfliesen, gefasst von einer sandfarbenen Natursteinrahmung.

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