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Celle Stadt Ohne Licht kein Leben und keine Fotografie
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Ohne Licht kein Leben und keine Fotografie
13:39 07.03.2018
Im Mehrgenerationenhaus wird die Fotoausstellung „Zauber des Lichts“ von Tatjana Korsakiene mit Tochter Anastasija Korsakovaite (von links) gezeigt. Quelle: David Borghoff
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Die in Litauen geborene Künstlerin präsentiert 14 Fotos, die auf Keilrahmen gedruckt sind. Es ist eine Auswahl von kleinformatigen Arbeiten, die zum Teil in Litauen entstanden sind. Korsakiene, die seit 2011 in Deutschland lebt, experimentiert mit Originalen. Sie hat an der Fachhochschule in Vilnius Fototechnologie mit dem Schwerpunkt Kunstfotografie studiert. Derzeit pendelt Tatjana Korsakiene zwischen Köln und Celle, arbeitet als Alltagsbegleiterin von Senioren und bietet therapeutisches Malen an. Ihre Kreativität lebt sie in der Fotografie aus.

Das Thema „Licht“ zieht sich durch die Arbeiten. Gerade nach den eisigen Temperaturen der letzten Tage stillen die Naturfotografien die Sehnsucht nach Wärme. Es finden sich Stadtansichten von Lübeck und Celle, die von Korsakiene nicht weiter fototechnisch behandelt wurden. Dann gibt es teils mehrteilige Naturaufnahmen von der Ostsee, dem Schliersee oder der Aller, in deren Spiegelungen die Faszination der Künstlerin von Licht und Wasser eingefangen sind.

Ihre Lieblingsfotos dieser Ausstellung sind zwei Schwarz-Weiß-Fotos. Durch das fehlende Bunt fokussiert sich der Blick auf die Objekte. Im Gegensatz dazu nutzt Korsakiene bei manchen Motiven den Negativeffekt und verfremdet die Originale durch Farbexplosionen. Dabei entsteht eine neue Sicht auf die Aller, auf Blumen oder auch einen Schmetterling, der in jeder Ausstellung in Variationen präsentiert wird. Auch das Kopfsteinpflaster mit Herbstblättern fasziniert in der blauen Farbkomposition.

Die Fotografin lässt sich in ihren Arbeiten gerne vom Zufall inspirieren. Beim Warten an der Bushaltestelle kann es eine Blume sein, die ihren Blick auf sich zieht, dann wieder ist es der Apfelbaum im Nachbargarten. Es kann auch passieren, dass sie erneut eine Reise nach Bayern antritt, um ein Foto gezielt anders zu inszenieren.

Von Marion Anna Peterson

Das ist ein Wochenende für Freunde der Kirchenmusik: Zunächst gibt es am Samstag, 10. März, um 17 Uhr Felix Mendelssohn-Bartholdys „Elias“ in der Peter-Paul-Kirche Hermannsburg, am Tag drauf folgt um 18 Uhr die berühmteste aller Passionsvertonungen: die „Matthäuspassion“ von Johann Sebastian Bach in der Celler Stadtkirche St. Marien. Die Leitung dieser Aufführungen liegen in den Händen von Hans Jürgen Doormann in Hermannsburg und Stephan Doormann in Celle.

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Ein schriller Pfiff geht durch das Schützenheim in Klein Hehlen. „Die Flöte muss ich zuerst richtig am Mund ansetzen und dann abrollen“, erklärt Brian. Dann legt der Neunjährige los. „22 Töne habe ich jetzt gespielt – und alles aus dem Kopf“, sagt der junge Querflötenspieler des Spielmannszugs Klein Hehlen und dreht dabei seinen Zettel mit der Grifftabelle um. Gespannt hört sich Nadine Cohrs die Übungen ihres Sohnes an. „Die Tonleiter einmal rauf und runter“, sagt die musikalische Leiterin. Die Musik der Spielmannszüge sei in Verruf. „Ich will unserem Spielmannszug ein neues Image geben“, sagt Cohrs. Mit der Neugründung des Vereins im vergangenen Oktober hat die Musikgruppe einen Schritt in die Zukunft gemacht.

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„Ich habe Markus Wachtel nicht getötet, ich bin unschuldig“, sagt Alexander B., jetzt selbst Familienvater in Celle. Auf den Tag genau wurde die furchtbare Tat vor 20 Jahren, am 7. März 1998, im Landkreis Peine begangen – „aber nicht von mir“.

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