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Celle Stadt Pechsträhne reißt nicht ab
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Pechsträhne reißt nicht ab
08:54 15.09.2018
Von Dagny Siebke
Annette Fischer (links) und Astrid Brauner bilden die neue Doppelspitze des Celler Tierheims. Beide wurden in Vorwerk ausgebildet. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Beim Trägerverein des Celler Tierheims geht es gerade drunter und drüber. Seit Juni wird das Tierheim in Vorwerk von einer Doppelspitze geleitet. Doch Neuzugang Thomas Hoppenstedt hat noch während der Probezeit aus persönlichen Gründen gekündigt. „Vielleicht war der Job für ihn nicht das Richtige“, sagt Schriftführerin Brigitte Gowitzke. Der Hunde-Experte aus Oerbke hatte sich Anfang des Jahres beworben, als die Stelle von Roman Thönies ausgeschrieben wurde, der mehr als 17 Jahre lang das Tierheim geleitet hat. Thönies nannte damals „gesundheitliche Gründe“.

Jetzt hatte der Trägerverein Glück im Unglück und fand schnell Ersatz für Hoppenstedt. Seit Anfang September gehört Annette Fischer zum Team der Tierheimleitung. Sie findet sich gerade wieder in Vorwerk ein, da sie dort 2002 ihre Ausbildung begann und zwischendurch eine Zeit lang im Tierheim arbeitete. „Ich fühle mich hier wohl. Es ist ein tolles Team und es läuft gut“, so Fischer. Zudem bringt sie mehr Erfahrung als Hoppenstedt mit, da sie bereits ein Tierheim im nördlichen Heidekreis leitete. Astrid Brauner bleibt die Konstante im Leitungsteam, zudem arbeitet sie bereits seit rund 30 Jahren in Vorwerk.

Finanziell gesehen sieht es für den Trägerverein nach wie vor düster aus. Kassenwart Norman Hardt erzählt: „Ich schlafe im Moment sehr schlecht.“ Für den Innenausbau der Katzenquarantäne fehlen immer noch 70.000 Euro. Seit einem Dreivierteljahr verhandelt der Vorstand mit der Stadt über einen Kredit. Wenn der Neubau im Winter leersteht, drohen erneut teure Heizkosten.

Neulich sind unerwartet zwei Abwasserpumpen nacheinander kaputtgegangen. 7000 Euro kostete es, den Schaden zu beheben. Zum Glück waren die Arbeiten zum „Tag der offenen Tür“ beendet. Hunderte Celler machten sich vor Ort ein Bild und schauten sich die zahlreichen Schützlinge an. „Das Tierheim war gut besucht. Es ist toll, dass so viele Interessierte vor Ort waren“, sagt Norman Hardt. Einziger Wermutstropfen: Der Hauptgewinn der Tombola, eine Schneefräse wurde noch nicht abgeholt. „Wir suchen noch den Besitzer der Losnummer 234.“

Der Kassenwart ist mit seinem Latein und mit seinen Kräften am Ende. Für das Gelingen des „Tages der offenen Tür“ hat Norman Hardt extra drei Wochen Urlaub genommen und war täglich im Tierheim. „Ich bin ratlos, wie es weitergehen soll“, sagt er und setzt auf mehr ehrenamtliche Unterstützung. Hoffnung macht die 4600-Euro-Spende des KAV-Abiturientenjahrgangs.

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