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Polizei Celle stellt 801 Verstöße gegen Maskenpflicht im Busverkehr fest

15:22 03.09.2020
Von Christoph Zimmer
CeBus-Mitarbeiter und Beamte der Polizei Celle kontrollieren gemeinsam die Maskenpflicht. Quelle: Benjamin Behrens
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Celle

Bei der Schwerpunktkontrolle "Wir tragen Maske" in der Zeit von 7 bis 18.30 Uhr konzentrierte sich die Polizei auf stark frequentierte Bushaltestellen in Stadt und Landkreis Celle. Insgesamt wurden im Kontrollzeitraum 801 Personen ohne Maske angetroffen und auf die Tragepflicht hingewiesen. Hierbei handelte es sich häufig um Gruppen von Schülern, wie die Polizei am Donnerstagnachmittag mitteilte. So reagierten die Fahrgäste und Verantwortliche auf die Kontrollaktion.

Verständnis bei Menschen während Kontrolle der Maskenpflicht

"Verstöße wurden zum größten Teil an den Haltestellen und ausdrücklich nicht in den Beförderungsmitteln festgestellt. Ein Großteil der an den Haltestellen Angesprochenen war sich der Verpflichtung zum Tragen einer Maske, auch außerhalb der Busse, nicht bewusst", so die Polizei. "Ein weiterer Teil unterließ das Tragen aus Gedankenlosigkeit. Eine bewusste Maskenverweigerung wurde bei keinem der Angesprochenen festgestellt, vielmehr traf man nach Ansprache und Erklärung durchgehend auf Einsicht und Verständnis. Die Aufforderungen zum Tragen von Masken wurden demzufolge auch sofort umgesetzt."

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Polizei Celle belässt es bei mündlichen Ermahnungen

Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden nicht eingeleitet. In allen Fällen blieb es laut Polizei Celle bei einer mündlichen Ermahnung.

Polizei Celle und CeBus werben bei Kontrolle um Akzeptanz der Maskenpflicht

Am Mittwoch hat auch die Polizeiinspektion Celle mit den gemeinsamen Kontrolltätigkeiten von Landkreis Celle und dem Verkehrsbetrieb CeBus GmbH begonnen, um die Anzahl der Maskenverweigerer zu verringern und die Bevölkerung für die Thematik zu sensibilisieren. Nicht zwingend sollte dabei die Einleitung von Bußgeldverfahren im Vordergrund stehen, sondern eher die Erhöhung von Akzeptanz und Verständnis für die notwendigen Infektionsschutz-Maßnahmen durch Aufklärung und Gespräche.

Um die Corona-Pandemie zu bewältigen, sind Hygienemaßnahmen von elementarer Bedeutung. Das Einhalten des Mindestabstandes und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) sind einfache und wirkungsvolle Maßnahmen, die nahezu von jedem umgesetzt werden können. Aus diesem Grund hat das Land Niedersachsen das Tragen bei der Nutzung von Bus und Bahn, aber auch an Haltestellen und in Bahnhofsbereichen vorgeschrieben. Die Verkehrsunternehmen weisen die Fahrgäste zudem regelmäßig auf das Tragen einer Maske hin. Fast alle Fahrgäste befolgen diese Verpflichtung - leider jedoch nicht alle. In letzter Konsequenz droht ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro.

Um der Maskenpflicht Nachdruck zu verleihen, haben in Hannover Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann und Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Kai Henning Schmidt von der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), eine Sicherheitspartnerschaft unter dem Titel "Sicher im ÖPNV: Wir tragen Maske in Bus und Bahn" unterzeichnet.

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