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Celle Stadt Rheinmetall: Bis zu 6 Millionen Atemschutzmasken
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Rheinmetall liefert bis zu 6 Millionen Atemschutzmasken an Bundesbehörden

12:52 02.04.2020
Von Christoph Zimmer
Rüstungskonzern Rheinmetall: Der Firmensitz von Defence in Unterlüß.  Quelle: Philipp Schulze
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Celle

Der Rüstungskonzern Rheinmetall, mit seinem Standort in Unterlüß einer der größten Arbeitgeber im Landkreis Celle, unterstützt die Bundesregierung in der Coronakrise durch die Lieferung hochwertiger Atemschutzmasken. So ist es dem Unternehmen mit seinem globalen Standort- und Vertriebsnetzwerk vor allem in China gelungen, Lieferquellen für diese dringend benötigten Schutzausrüstungen zu erschließen, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

Bereits in wenigen Tagen sollen demnach rund eine Million Atemschutzmasken (Schutzkategorie FFP-2, CE-zertifiziert) aus der Fertigung eines chinesischen Unternehmens an die zuständige Bundeswehr-Beschaffungsbehörde in Koblenz
ausgeliefert werden. "Rheinmetall übernimmt gemeinsam mit einem Partnerunternehmen die komplette Beschaffungs- und Transportlogistik sowie die Qualitätsüberprüfung", heißt es.

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Option über Lieferung von weiteren 5 Millionen Atemschutzmasken durch Rheinmetall

Ein entsprechender Vertrag zwischen Rheinmetall und dem Koblenzer Bundesamt für Beschaffung, Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) wurde nun unterzeichnet. "Der Vertrag enthält eine Option über die Lieferung von weiteren 5 Millionen Atemschutzmasken durch Rheinmetall. Das Bundesgesundheitsministerium hatte das Verteidigungsministerium Anfang März 2020 um Amtshilfe bei der Bewältigung der Corona-Pandemie gebeten.

Rheinmetall sieht sich in Coronakrise in Verantwortung

Das Koblenzer BAAINBw arbeitet nun – gemeinsam mit den Beschaffungsämtern des Bundesfinanz- und des Bundesinnenministeriums – an der Bereitstellung des dringend benötigten Materials zur Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems sowie zum Schutz der Bevölkerung. "Rheinmetall sieht sich – nicht nur als ein führender Bundeswehr-Ausrüster – in der Verantwortung, in der gegenwärtigen Lage zu helfen und einen Beitrag zu leisten, um Ausrüstungslücken im medizinischen Bereich zu schließen."

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG. Quelle: Marius Becker

Armin Papperger, Vorstandvorsitzender der Rheinmetall AG: „Wir wollen damit nicht nur der Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland soweit entgegentreten wie irgend möglich. Unser Anliegen ist es auch, diejenigen zu schützen, die uns schützen: Ärztinnen und Ärzte, Sanitätskräfte und Pflegepersonal – und eben all diejenigen, die für uns da sind, wenn wir auf Hilfe angewiesen sind. Dies gilt für den zivilen wie für den militärischen Bereich.“

Masken dienen zum Schutz vor Ansteckung durch COVID-19-Viren

Die Masken dienen zum Schutz vor Ansteckung durch COVID-19-Viren und andere Krankheitserreger. Sie sind derzeit auf den Weltmärkten Mangelware. Rheinmetall sieht die erfolgreiche Verfügbarmachung eines großen Postens dieser Masken als eine erste Maßnahme, um den für die Gesundheitsversorgung zuständigen Einrichtungen und Stellen in der gegenwärtigen Krise schnell und unbürokratisch Hilfe zu leisten.

Die wichtigsten Nachrichten für Celle in der Coronakrise fassen wir HIER in unserem Newsblog zusammen.

Benjamin Behrens 02.04.2020
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Celler Psychotherapeut - Tipps gegen Einsamkeit in Corona-Krise
Dagny Siebke 02.04.2020