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Celle Stadt Schnelles Internet als A und O für Celles Zukunft
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Schnelles Internet als A und O für Celles Zukunft
19:47 16.01.2018
Von Michael Ende
Sie wollen Weichen in Richtzung Zukunft stellen: Landrat Klaus Wiswe (links) und Celles Oberbürgermeister Jörg Nigge blickten beim Neujahrsempfang im Rittersaal des Schlosses optimistisch in die Zukunft. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Der Landrat erinnerte an eine kürzlich in der Celleschen Zeitung veröffentlichte Umfrage unter den in Celle ansässigen kleinen und mittelständischen Unternehmen, der zu Folge die Firmen neben dem Fachkräftemangel die "schlechte Internetverbindung" als größtes Entwicklungshemmnis benannt hatten. Der Landkreis wolle diese Situation ändern, so Wiswe. "Die Politik hat alle notwendigen Entscheidungen für die Ausschreibung des Netzausbaus bereits getroffen. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren 46 Millionen Euro investiert werden."

"Großer Schritt nach vorne": Mit Vodafone habe man jetzt einen starken Partner gefunden, der das Netz vom Landkreis pachten werde, so Wiswe. "13.000 Celler Haushalte und Unternehmen können von diesem neuen Glasfasernetz profitieren und damit die Möglichkeit bekommen, einen Anschluss mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde zu bekommen." Das wäre ein "großer Schritt nach vorne", denn es würde bedeuten, dass 99,6 Prozent der Landkreisfläche mit schnellem Internet versorgt werden könnten: "Wir sind alle keine Propheten, aber dass das Internet ökonomisch weiter an Bedeutung gewinnt, kann man auch ohne übersinnliche Fähigkeiten vorhersagen."

Kunden gesucht: Jetzt gelte es, genügend Interessenten zusammenzubekommen, sagte Wiswe zu den Gästen: "Helfen Sie mit, dass wir dieses Projekt umsetzen können! Gehen Sie in die Kommunen und werben Sie dafür bei Ihren Freunden, Nachbarn und Arbeitskollegen. Denn nur wenn sich 40 Prozent der Haushalte in einer Vorvermarktungsphase auch für einen solchen Hausanschluss entscheiden, können wir das Projekt umsetzen."

Fachkräftemangel wolle man mit Investitionen im Bildungsbereich bekämpfen, sagte der Landrat. "So investieren wir alleine in diesem Jahr als Träger der weiterführenden Schulen mehr als zehn Millionen Euro." Auch in der frühkindlichen Bildung engagiere sich der Landkreis 2018 noch stärker als bisher: "So haben wir im für 2018 beschlossenen Haushalt festgelegt, dass der Personalkostenzuschuss für die Gemeinde von 15 auf 18 Prozent steigen wird. Damit nimmt der Landkreis, was die Förderung der Kindertagesstätten angeht, jetzt einen Spitzenplatz in Niedersachsen ein."

Erzieher gesucht: Ein Problem sei der eklatante Mangel an Fachpersonal im Kindergarten-Bereich", erläuterte Wiswe: "Alleine im Landkreis Celle werden 2018 und 2019 rund 100 Neueinstellungen in den Kitas benötigt, weil die Nachfrage nach Plätzen weiter steigt. Gleichzeitig ist die lange Ausbildungsdauer, die selbst finanziert werden muss, für viele Berufsanfänger unattraktiv. Hier muss die neue Landesregierung nach meiner Auffassung zügig zu einer Neuordnung kommen."

Etat-Problem: Der Landkreis rechne in diesem Jahr mit einem Haushalts-Überschuss von rund 7,8 Millionen Euro, sagte Wiswe. Trotzdem gebe es keinen Anlass zur Entwarnung. Denn die Überschüsse haben wir ja nicht ,über', wie mancher fälschlicherweise immer wieder denkt, sondern wir benötigen sie für Investitionen. Wir haben als Landkreis Celle die höchste Pro-Kopf-Verschuldung in Niedersachsen, und sie wird trotz der guten Haushaltslage angesichts der vielen Investitionen, die dringend nötig sind, weiter steigen."

Das neue Jahr ist nun zwei Wochen alt, die guten Vorsätze noch frisch. Der Klassiker unter ihnen: mehr Sport treiben, zum Beispiel im Fitnessstudio. Ein Gedanke, der bei vielen Menschen präsent ist, denn mit den letzten verpufften Silvesterraketen am Himmel beginnt gewissermaßen ein neuer Lebensabschnitt, also auch die Zeit, etwas an alten Gewohnheiten zu ändern.

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