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Solidarisches Telefon: Feministische Kontaktbörse startet in Celle

15:40 26.06.2020
Von Dagny Siebke
Die überregionale feministische Kampagne „Gemeinsam Kämpfen! Für Selbstbestimmung und demokratische Autonomie“ will Frauen, Inter- oder nichtbinäre und Trans-Personen (FINT) miteinander vernetzen. Quelle: Andrea Knoop
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Celle

Angesichts der erschwerten Lebenssituation ruft die feministische Kampagne „Gemeinsam Kämpfen! Für Selbstbestimmung und demokratische Autonomie“ alle, die sich als Frauen, Inter- oder nichtbinäre und Trans-Personen (FINT) verstehen, dazu auf, zusammenzurücken – in Gedanken und Taten.

So funktioniert die Kontaktbörse „Miteinander!“: Wer Unterstützung gebrauchen könnte, soll die Freiwilligen per E-Mail an GKCelle@riseup.net (Betreff: „Miteinander“) kontaktieren. Täglich geht das auch von 10 bis 12 und 17 bis 19 Uhr unter Telefon (0162) 3443981. Interessentinnen sollen mitteilen, was konkret gebraucht oder gewünscht wird oder was sie selbst anbieten möchten. Das Bündnis stellt Kontakt entsprechend der Bedürfnisse und Bereitschaften her.

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Die Initiatorinnen betonen, dass Frauen oder FINT einem von Gewalt geprägten Umfeld, durch die Corona-Krise noch schlechter entfliehen könnten: „Wir treten ein für mehr Solidarität und Zusammenhalt! Die Regeln der sozialen Isolation sorgen für Abbruch unserer aller sozialen Kontakte und verstärken Gefühle von Einsamkeit und Hilflosigkeit. Der Sicherheitsabstand zwischen uns sollte ausschließlich körperlich sein, aber im Herzen wollen wir uns verbinden.“ Sich zum Telefonieren verabreden, zusammen spazieren gehen, den Hund ausführen oder Medikamente besorgen, seien ebenfalls Aufgaben, die gerne übernommen werden könnten.

Mehr Infos im Internet unter www.gemeinsamkaempfen.blogsport.eu

Oliver Gatz 26.06.2020
Oliver Gatz 26.06.2020
Oliver Gatz 26.06.2020
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