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Celle Stadt Spargelessen der Celler CDU: Finanzminister will kein Mittelmaß sein
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Spargelessen der Celler CDU: Finanzminister will kein Mittelmaß sein
17:36 23.05.2018
Spargelessen der CDU: Thomas Adasch (von links), Alexander Wille, Reinhold Hilbers, Jörg Nigge und Heiko Gevers. Quelle: Birgit Stephani
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KLEIN HEHLEN. Die Aufforderung zum Genuss alkoholischer Getränke seitens des Finanzministers war allerdings nicht ganz uneigennützig, denn: Mit dem Genuss des kühlen Gerstensaftes entfallen Steuern, und diese wiederum kommen dem Land zugute, so seine humorige Erklärung. Mit seiner Rede machte Hilbers allerdings auch deutlich, dass das Land Niedersachsen durchaus wieder Grund zu Optimismus und Humor habe, zumindest seit die CDU wieder mitregiere.

Man habe sich eine "Politik fürs ganze Land" auf die Fahnen geschrieben, sowohl für die starken als auch für die schwachen Regionen. "Besonders die starken Regionen sind der Motor des Landes. Wir wollen Niedersachsen wieder ganz nach vorne bringen", sagt Hilbers und erntet dafür den tosenden Applaus. "Mittelmaß ist nicht unser Ziel, sondern die Spitze."

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Mit der Übernahme des Finanzministeriums durch die Christdemokraten sei das Land wieder auf einem guten Weg, lobt Hilbers naturgemäß sich selbst und seine Partei. Massive Einsparungen in allen Bereichen hätten nach kurzer Zeit zu Freiräumen für die Politik geführt. Seine Devise: "Nur was nachhaltig finanzierbar ist, wird in den Haushaltsplan eingestellt" – oder anders gesagt: Man investiere nur in das, was etwas zurückbringt. Als Beispiel nennt er hierfür den kommunalen Straßenbau, für den 75 Millionen bereitgestellt wurden. "Das ist Politik für die Fläche", sagt Hilbers und fügt hinzu: "Insgesamt sind wir gut unterwegs, wir müssen den Menschen im Land aber wieder etwas mehr zutrauen."

Von Birgit Stephani

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