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Celle Stadt Jetzt wird an Celles Ortsumgehung weitergebaut
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Jetzt wird an Celles Ortsumgehung weitergebaut
14:20 16.11.2019
Von Dagny Siebke
Spatenstich Ostumgehung: Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (links) und Staatssekretär Enak Ferlemann (rechts) enthüllen das Schild. Quelle: David Borghoff
Celle

Sichtlich erleichtert haben am Samstagnachmittag der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, feierlich das Baustellenschild für den viel diskutierten Mittelteil der Celler Ostumgehung enthüllt.

Althusmann sagt dazu: "Endlich! Nach jahrzehntelangen Planungen und gerichtlichen Auseinandersetzungen kann der Bau des Mittelteils der Ostumgehung Celle beginnen. Der neue B3-Verlauf wird die Celler Innenstadt und die umliegenden Gemeinden spürbar von dem enorm hohen Durchgangsverkehr entlasten." Zugleich werde der Verkehrsfluss auf der B3 verbessert. "Das ist besonders für die Bürgerinnen und Bürger in Celle aber auch für die gesamte Region eine gute Nachricht, die heute endlich konkret geworden ist“, so der Wirtschaftsminister weiter.

Darauf haben viele Celler jahrzehntelang gewartet: Beim feierlichen Spatenstich enthüllen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und Staatssekretär Enak Ferlemann das Baustellenschild für den viel diskutierten Mittelteil der Ostumgehung Celle.

Am Samstag setzten die beiden CDU-Politiker symbolisch den ersten Spatenstich für den Weiterbau der Ostumgehung Celle. Rund 100 Gäste verfolgten die Reden in einem Lkw. Der Bund investiert rund 92 Millionen Euro in die gut fünf Kilometer langen Mittelteil der insgesamt 24 Kilometer langen Celler Ortsumgehung. Ferlemann findet: „Heute ist ein großer Tag für Celle. Ich freue mich sehr, nach der langen Zeit der Planung und des Wartens nun endlich den Startschuss für den Baubeginn geben zu können. Es liegt mir sehr am Herzen, die vom Durchgangsverkehr leidgeplagten Bürgerinnen und Bürger der Stadt endlich von Lärm und Abgasen zu entlasten und mit dieser für die Region so wichtigen Straßenbaumaßnahme endlich beginnen zu können."

Eine leistungsfähige Infrastruktur sei die Grundlage für Wirtschaftswachstum und Lebensqualität, erläutert Ferlemann. Damit seien die Mittel für die Ortsumgehung gut angelegtes Geld. In Celle treffen mit der B3, der B 191 und der B 214 drei Bundesstraßen aufeinander, hinzukommen noch drei weitere Landesstraßen. Sie bilden im Innenstadtbereich einen acht-strahligen Stern, in dessen Zentrum es zu einer erhöhten Konzentration der Verkehrsbelastungen kommt. Auf der zentral gelegenen Allerbrücke konzentrierten sich die Verkehrsbelastungen auf rund 30.000 Kraftfahrzeuge am Tag, rechnet Ferlemann vor.

Gute Nachricht aus Berlin im Gepäck

„Und es geht weiter", freut sich Ferlemann, „Denn heute kann ich Ihnen auch für den letzten Abschnitt der langen Ortsumgehung Celle, die Ortsumgehung Groß Hehlen, das Einverständnis des Bundes zu den Planungen des Landes Niedersachsen durch die Erteilung des sogenannten Gesehen-Vermerkes überreichen! Damit setzt der Bund ein ausdrückliches Zeichen für die hohe verkehrliche Bedeutung dieses Straßenbauprojekts.“

Mit dem Neubau der Ortsumgehung rücke die Entlastung Celles vom Durchgangsverkehr „endlich in greifbare Nähe“. Der „Gesehen-Vermerk“ des Bundesverkehrsministeriums ist notwendig, wenn die Gesamtkosten der Baumaßnahme mehr als zehn Millionen Euro betragen. Zum Spatenstich wird auch der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann erwartet.

Alle Beiträge zum Dauerthema Ostumgehung finden Sie hier.

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