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Celle Stadt Stadt Celle: "Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen nicht gestört"
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Stadt Celle: "Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen nicht gestört"
17:24 15.01.2018
Von Dagny Siebke
Celle Stadt

"Wir sind aktuell dabei, berichtigte Bescheide zu versenden", sagt Stadtsprecherin Myriam Meißner. "Aufgrund eines Übertragungsfehlers in der Satzung, den die Verwaltung bei erneuter Prüfung festgestellt hat, werden wir den Betrag der Grundgebühr von vermeintlich 7,23 Euro auf 6,51 Euro pro Quadratmeter anpassen."

Die Einnahmen werden für alle anfallenden Mietkosten, Hausverwaltung und -unterhaltung verwendet. Denn durch die hohe Fluktuation der Bewohner werden höhere Kosten verursacht, als in einem regulären, langfristigen Mietverhältnis. Daher hat der Celler Rat am 14. Dezember eine neue „Satzung über die Benutzung und die Gebühren der Obdachlosenunterkünfte“ beschlossen.

Beziehen die Geflüchteten Hartz IV, so übernimmt das Jobcenter die neuen Beträge. "Nur die Stromkosten sind aus dem Regelsatz zu begleichen. Eine Doppelforderung erfolgt selbstverständlich nicht", so Meißner. So werden für die Heizkosten 1,51 Euro und für Stromkosten 1,09 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche berechnet. Einige ehrenamtliche Betreuer bemängeln, dass die Geflüchteten nicht die Möglichkeit haben, durch eigenverantwortliches Verbrauchsverhalten die Stromkosten zu beeinflussen.

"Durch die regelmäßig erfolgenden Auszüge, Einzüge und Umsetzungenist eine für jede Wohneinheit gesonderte Jahresabrechnung nur mit sehr hohemVerwaltungsaufwand leistbar", heißt es in der Ratsvorlage. "Aufgrund der Vielzahl der Wohnungen wird zukünftig eine pauschale Nutzungsgebühr verlangt, welche anhand der Gesamtkosten des Vorjahres berechnet und jährlich angepasst wird."

Aus Sicht der Stadtverwaltung ist die Zusammenarbeit mit der Ehrenamtlichen-Initiative „Celle hilft“ nicht gestört, sondern stütze sich auf Vertrauen und gegenseitige Unterstützung. Per Mail verschicke die "Zentrale Anlaufstelle" wichtige Informationen. "Die Weiterleitung von Rundschreiben stößt jedoch an ihre Grenze, wenn hierin Informationen enthalten sind, die konträr zu den Aufgabenbereichen der Stadt Celle und der Zuwanderungsagentur bestehen", so Meißner.

Als eine „vielbeschäftigte und nachgefragte Künstlerin“ bezeichnete Laudator Horst G. Brune vom Atelier 22 bei der Vernissage die Künstlerin angesichts ihrer vielen Ausstellungen. Ruth Schimmelpfeng-Schüttes „Kaffeebilder im Coffee-Shop“ sind nicht besonders groß, aber sie regen zu eigenen Fantasien an, die sich aus dem Gesehenen entwickeln können. Die Ausstellung ist die sechste, die in Kooperation zwischen dem Atelier 22 und dem Coffee-Shop in der Celler Schuhstraße stattfindet. Celler Künstler konnten in diesem Rahmen einige Monat lang ihre Bilder hier aufhängen.

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