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Celle Stadt Wirtschafts-Booster Klimaschutz
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Wirtschafts-Booster Klimaschutz
18:06 10.07.2019
Von Michael Ende
Öko-Trend auf Celles Dächern: Die Stadt bezuschusst auch die Installation von Solaranlagen. Quelle: Oliver Berg
Celle

Der städtische Klimaschutzfonds kurbelt die Celler Konjunktur an. Darauf hat jetzt der städtische Klimaschutzbeauftragte Volker Krüger verwiesen. Pro Jahr werde durch den Einsatz von Fonds-Geldern ungefähr das Zehnfache an Investitionen generiert. Davon profitiere neben der Umwelt vor allem das Handwerk, so der Experte.

Immer mehr Anträge

Für die Förderperiode 2018 sei mit 177 Anträgen zum Klimaschutzfonds nahezu eine Verdoppelung der bisherigen Durchschnittswerte, die bei rund 95 lagen, festzustellen, sagte Krüger jetzt im städtischen Umweltausschuss. Insgesamt seien rund 715.000 Euro an Fördermitteln für Projekte der Förderperiode 2018 zur Bewilligung vorgesehen: „Damit wurde der Klimaschutzfonds weiterhin sehr gut nachgefragt.“ In mehr als 50 Prozent der Fälle seien die entsprechenden Fördersummen bereits ausgezahlt worden: „Die übrigen Projekte wurden noch nicht realisiert oder vollständig umgesetzt oder noch nicht abgerechnet.“

Lokale Wirtschaft profitiert

Dem Einsatz der Fördermittel des Klimaschutzfonds stünden bereits realisierte und zum Teil noch geplante Investitionen von rund 8 Millionen Euro gegenüber, so Krüger. „Dies zeigt auch die weiterhin positive, wirtschaftsfördernde Bedeutung des Klimaschutzfonds – insbesondere weil vor allem regionale Firmen wie Handwerker, lokale Baumärkte und Bohrfirmen profitieren. Sehr erfreulich bestätigte sich die bereits in früheren Förderperioden ermittelte Nutzenquote, dass mit einen Euro Fördermittel rund 10 Euro Investitionen ausgelöst werden.“

Budget reicht aus

Für die bereits gestellten Förderanträge reiche das verfügbare Budget des Klimaschutzfonds problemlos aus, sagte Krüger: „Zum Stand Anfang Januar 2019 standen im Klimaschutzfonds noch rund 450.000 Euro für weitere Fördermaßnahmen zur Verfügung.“

Gebäudesanierungen im Trend

Die größte Zahl der Förderobjekte habe sich mit rund 120 Vorhaben im Bereich der Energieeffizienz von Gebäuden ergeben, betonte der Experte: „Dabei zeigt sich erneut, dass vor allem Teilsanierungen durch Dachdämmung und den Austausch von Fenstern sowie seltener Fassadendämmungen vorgenommen wurden.“ Es sei aber auch ein deutlicher Anstieg der Nutzung von Erdwärme und Photovoltaikanlagen mit jeweils rund 20 Projekten zu verzeichnen.

Bilanz kann sich sehen lassen

Krüger hat nachgerechnet. Der Einsatz der Fördermittel lohne sich nicht nur für die Investoren, sondern auch für die Umwelt, so Krüger: „Insgesamt können durch die zur Bezuschussung vorgeschlagenen Maßnahmen jährlich rund 520 Tonnen CO2 vermieden werden.“

Ehrgeiziges Ziel

Die Stadt Celle verfolgt bereits seit 2012 das Ziel, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent zu reduzieren und bis zum Jahr 2050 die in der Stadt benötigte Energiemenge aus weitgehend regionalen und erneuerbaren Energiequellen bereitzustellen.

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