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Celle Stadt Stadtwerke planen Neubau
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Stadtwerke planen Neubau
20:00 31.07.2019
Von Gunther Meinrenken
So soll der Neubau auf dem Gelände des Klärwerks aussehen, in dem ab Dezember 2020 Mitarbeiter der Stadtwerke und der Stadtentwässerung ihre Arbeitsplätze haben werden. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle

Seit Thomas Edathy vor sechs Jahren die Geschäftsführung der Stadtwerke Celle übernommen hat, ist das Unternehmen auf Wachstumskurs. Die 100prozentige Stadttochter stieg schon ein Jahr später wieder in den Vertrieb von Strom und Gas ein und in der jüngeren Vergangenheit legten die Stadtwerke die Abrechnung für das Trinkwasser wieder in die eigenen Hände und ergatterten auch den Zuschlag, selbiges für das Klärwerk beim Abwasser zu machen – beide Male auf Kosten der SVO, die diese Aufgaben zuvor erledigt hatte. Verbunden mit diesem Prozess ist die Mitarbeiterschaft seit 2013 von 5 auf etwa 25 angestiegen und für die wird es in den bisherigen Räumlichkeiten zu eng. Ein Neubau soll jetzt Abhilfe schaffen.

Ross'sche Villa zu klein

Bisher ist die Hauptverwaltung der Stadtwerke in der Ross'schen Villa untergebracht. Hier arbeiten etwa sieben Mitarbeiter. Der Rest hat seinen Arbeitsplatz entweder im Celler Badeland oder im Kundencenter in der Prinzengasse. Edathy würde den Kern seiner Angestellten gerne an einem Ort zusammenführen, "doch dafür ist in der Ross'schen Villa kein Platz", so der Stadtwerke-Geschäftsführer. Außerdem sei das Gebäude nicht barrierefrei.

Kooperation mit Stadtentwässerung

In dieser Situation ist Edathy auf einen "Leidensgenossen" gestoßen. Auch Michael Martin, Leiter des städtischen Eigenbetriebs der Stadtentwässerung, leidet unter Platzmangel. "Sechs Mitarbeiter aus dem Bereich Finanzen und Verwaltung sind seit zwei Jahren in Containern untergebracht. Das kostet mehrere tausend Euro im Jahr. Außerdem haben wir ein Einfamilienhaus in der Kuckuckstraße angemietet, in dem weitere Angestellte von uns arbeiten", erläutert Martin.

Neubau auf Klärwerkgelände

Beide Betriebe wollen nun kooperieren, um ihre Raumprobleme zu lösen. Die Idee: Die Stadtwerke werden auf dem Gelände des Klärwerks ein neues Verwaltungsgebäude errichten, der Eigenbetrieb Stadtentwässerung wird Mieter. Der Komplex soll auf der westlichen Seite vor dem Tor zum Klärwerk entstehen. Einen Gebäudeflügel nutzen die Mitarbeiter der Stadtwerke, den anderen die der Stadtentwässerung. 52 Parkplätze sollen für die Angestellten und Kunden insgesamt zur Verfügung stehen.

Künftige Arbeit Tür an Tür

"Die räumliche Nähe von Stadtwerken und Stadtentwässerung macht dabei auch viel Sinn, weil sich damit Synergieeffekte ergeben. Beide Betriebe arbeiten schon jetzt in Gebührenfragen oder bei Grundstücksentwässerungsfragen zusammen, etwa bei der Planung von Kanälen", so Edathy. Die künftige Arbeit Tür an Tür werde vieles erleichtern.

Einzugstermin Dezember 2020

Der Zeitplan: Im August/September erfolgt die Ausschreibung, der Zuschlag soll Ende Oktober erteilt werden. Edathy rechnet damit, dass die Bauarbeiten im März kommenden Jahres aufgenommen werden können. Als Einzugstermin wird Dezember 2020 erwartet. Die Kosten des Projekts werden auf etwa 4 Millionen Euro veranschlagt. Wichtig: "Das Kundenzentrum in der Prinzengasse wird fortbestehen. Viele Celler schätzen es sehr, dass sie einen so zentralen Anlaufpunkt in der Innenstadt haben. Wer mit dem Auto kommen mag, erhält dann künftig in unserem neuen Gebäude Auskunft", sagt Edathy.

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