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Celle Stadt Startschuss für neuen Bauhof
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Startschuss für neuen Bauhof
18:18 18.03.2019
Von Gunther Meinrenken
Auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne an der Hohen Wende sind die ersten Gebäude für den Umzug von Grünflächenamt und Bauhof abgerissen worden.
Celle

Über Jahre war die Suche nach einem neuen gemeinsamen Standort für das Grünflächenamt an der Lüneburger Straße und den Bauhof in Neuenhäusen eine politische Hängepartie, bis der Stadtrat vor etwas mehr als einem Jahr den Umzug an die Hohe Wende beschlossen hat. Nach weiteren Monaten der Vorplanung ist nun der Startschuss für die Umgestaltung gefallen. Auf dem ehemaligen Kasernengelände sind die ersten Gebäude abgerissen worden, um Platz für die städtischen Mitarbeiter von "Grün" und "Schwarz", so der Insiderjargon, zu schaffen.

Neue Gebäude

Von der ehemaligen Turnhalle und einem Werkstatt- und Garagengebäude sind nur noch Schutthaufen übrig geblieben. "Weitere Abbrüche werden während der Bauarbeiten folgen", erklärt Dennis Bellgardt, Fachdienstleiter Hochbau- und Gebäudewirtschaft bei der Stadt Celle und federführender Planer des Umzugs. Für die Mitarbeiter, die an ihren bisherigen Standorten unter teilweise unzumutbaren Zuständen in den Gebäuden arbeiten müssen, sollen auf dem Gelände der Hohen Wende ein neues Büro- und Verwaltungsgebäude entstehen und auch ein neues Werkstattgebäude.

Rohbau ab Spätsommer

"Der Generalplaner, das Büro S3 aus Bremen, bereitet im Augenblick die ersten Ausschreibungen vor. Mit dem Rohbau wollen wir im Spätsommer beginnen", erklärt der Fachbereichsleiter Grün- und Friedhofsbetrieb, Jens Hanssen. Danach "geht es in den Bestand. Dann müssen wir die vorhandenen Gebäude so umgestalten, dass sie für die betrieblichen Anforderungen passen", so Hanssen. Das gilt vor allen Dingen für drei Fahrzeughallen, die zuletzt von der britischen Armee genutzt wurden. Dort, wo in den vergangenen Jahren Panzer untergebracht waren, sollen in Zukunft 80-90 Fahrzeuge, vom Kleintransporter bis zum Lkw mit Kranaufbau, eingestellt werden. "Und dafür müssen wir unter anderen die Einfahrthöhen verändern und die neuen Brandschutzauflagen erfüllen", so Bellgardt.

Hoffen auf "vernünftige Angebote"

Für das mittlerweile 13,1 Millionen Euro teure Vorhaben hofft Stadtbaurat Ulrich Kinder, "auf vernünftige Angebote. Derzeit gehen die Preise ja leider durch die Decke". "Wir hoffen, dass der Auftrag bei diesem Volumen für die Firmen interessant genug ist, damit es zu einer Wettbewerbssituation kommt", ergänzt Hanssen.

Bauen in zentraler Lage

Wenn alles nach Plan geht, soll der Umzug von Grünflächenamt und Bauhof Ende 2020 über die Bühne gehen. Um die Nachnutzung macht man sich bei der Stadt keine großen Sorgen. Das Areal des Grünflächenamts mit seiner zentralen Lage soll zu Bauland umgewandelt werden. "Dort stehen etwa 10.000 Quadratmeter zur Verfügung. Wir werden das Gebiet noch dieses Jahr für einen Investor ausschreiben", kündigt Kinder an. Er stellt sich vor, dass zur Lüneburger Straße hin die Front mit Mehrfamilienhäusern geschlossen wird. In Richtung Süden wäre Platz für Eigenheime. Das Gelände des Bauhofs in Neuenhäusen ist als Gewerbegebiet ausgewiesen. Bei der attraktiven Lage geht Kinder davon aus, dass sich schnell ein Interessent finden wird.

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