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Celle Stadt Stadtteil-Computerraum in CD-Kaserne eingerichtet
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Stadtteil-Computerraum in CD-Kaserne eingerichtet
19:24 25.06.2010
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Celle Stadt

Dazu wurde jetzt ein Stadtteil-Computer-Raum mit sieben PCs und einem Notebook auf dem aktuellen Stand der Technik eingerichtet. „Die Zahl der Computer-Arbeitsplätze hätte auch verdoppelt werden können – so groß ist der Bedarf hier vor Ort. Die Jugendlichen gehen ordentlich mit den Rechnern um, wenn sie deren Qualität sehen“, sagt Janke. Ein Jugendlicher habe durch die intensive Betreuung beim Anfertigen der Bewerbungen sogar schon eine Lehrstelle bekommen. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, vor Ort Passfotos zu machen und diese entweder direkt auszudrucken oder sie in eine digitale Bewerbungsmappe einzufügen.

Das Projekt wurde vom Bund über die Stadt Celle mit 4000 Euro gefördert. Dahinter steht das Bundesprogramm „Stärken vor Ort“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Förderung durch den Europäischen Sozialfonds. Hiermit wird für die Dauer von einem Jahr ein Mitarbeiter auf Honorarbasis eingestellt, der die Jugendlichen technisch unterstützt und ihnen im Umgang mit den Rechnern hilft. Die CD-Kaserne hat 4000 Euro Eigenmittel dazugegeben.

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Der Computer-Raum steht an allen Werktagen offen. Die Betreuung durch die Honorarkraft ist an drei Tagen gewährleistet. „Nach Absprache ist auch an den anderen beiden Werktagen Hilfe durch die Honorarkraft möglich“, so Janke. „Ziel ist es, die Jugendlichen an die neuen Medien heranzuführen und die Schlüsselkompetenzen im Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln zu stärken. Das ist sinnvoll angelegtes Geld“, sagt Björn Gehrs, Leiter des Referats für Integration bei der Stadt Celle. „Es handelt sich um eine Anstoßfinanzierung für ein nachhaltiges Projekt“, sagt Bernd Backhaus, stellvertretender Leiter des Referats für Integration. Die CD-Kaserne nimmt diesen Ball auf. „Wir werden das Projekt nach dem einen Jahr weiter fortführen“, sagt Veranstaltungskauffrau Stefanie Fritzsche.

Von Paul Gerlach