Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Celle Stadt Städtebaulicher Wettbewerb: Teilnehmer legen Zwischenergebnis vor
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Städtebaulicher Wettbewerb: Teilnehmer legen Zwischenergebnis vor
20:26 01.07.2011
Von Gunther Meinrenken
Städtebaulicher Wettbewerb für die Altstadt Quelle: Peter Müller
Anzeige
Celle Stadt

Etwa 50 Teilnehmer der Altstadtkonferenz und die Teilnehmer der Jury waren am Nachmittag in der die Alte Exerzierhalle gekommen um einen ersten Eindruck von den Planungen der renommierten Stadtplaner zu erhalten. Am frühen Abend hatte die Öffentlichkeit die Gelegenheit, sich ein Bild davon zu machen, was die Büros in nur sechs Wochen auf die Beine gestellt hatten. Stadtbaurat Matthias Hardinghaus (CDU) war durchaus angetan: "Ich bin sehr beeindruckt von den Leistungen der Teilnehmer. Sowohl, was die grafische, als auch, was die inhaltliche Präsentation anbelangt."

In der Tat haben die Büros eine wahre Herkulesaufgabe zu bewältigen gehabt - und auch noch vor sich. Sie mussten in den vergangenen Wochen nicht nur eine Analyse des Ist-Zustandes der Altstadt bewerkstelligen, sondern auch noch Projektideen und ein Leitbild für die Zukunft entwickeln. "Das ist eine große Herausforderung", meinte etwa Peter Kranzhoff vom Büro Cappel+Partner aus Himmelpforten bei Stade.

Kranzhoff hält das offene Verfahren, das die Stadt bei dem Wettbewerb gewählt hat, für sehr befruchtend. Denn die Teilnehmer der Altstadtkonferenz, denen die Beiträge am Nachmittag vorgestellt wurden, sollten den teilnehmenden Büros wichtige Anregungen mit auf den Weg geben, die diese in den kommenden Wochen in den endgültigen Wettbewerbsbeitrag einfließen lassen können. "Wir haben festgestellt, dass die Grundzüge der Entwicklung von den anderen Büros gleich eingeschätzt werden. Bei der Diskussion stellte sich heraus, dass sich vieles mit unseren Ansichten deckt, aber auch noch wertvolle Ideen geäußert wurden."

Der jetzige Sprecher der Altstadtkonferenz und langjährige Innenstadt-Aktivist Günter Stachetzki fand in den Wettbewerbsbeiträgen "in Teilen, aber auch nur in Teilen" Ideen wieder, die auch schon in den vergangenen Jahren von den Gegnern eines Einkaufszentrums in der Altstadt formuliert worden waren. "Ich habe den Eindruck, dass das Thema Wohnen im Verhältnis zu den Gewerbeflächen überproportional bearbeitet wurde. Es geht aber auch darum, Fie Geschäfte, die in der Vergangenheit an die Peripherie gezogen sind, wieder in die Altstadt zu bekommen", gab er eine wichtige Anregung an die Büros weiter.