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Celle Stadt Symphonie der Worte in Celler Turmbühne
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Symphonie der Worte in Celler Turmbühne
12:03 12.03.2018
Möchte mit Texten von Schriftstellern das Augenmerk auf den Gebrauch von Worten richten: Bernd Rauschenbach in der Turmbühne. Quelle: Oliver Knoblich
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„In der Literaturkritik geht es in erster Linie um die Inhalte, die Geschichten“, ist Rauschenbachs Wahrnehmung. Er möchte an acht Abenden mit Texten von jeweils zwei Schriftstellern das Augenmerk auf den Gebrauch von Worten richten.

Welche Wirkung diese erzielen können, demonstriert er zum Auftakt eindrucksvoll mit Auszügen aus „Phantasus“ und „Parzival“. Die Männer, die diese Werke zum Leben erweckten, sind so unbekannt wie die Gedichtbände – und doch Meister ihres Fachs. „Rassigst, entzückendst, beglückendst, verführerischst lachend – lichtblond, ein menschenseeligstes Lichtband …“, beschreibt Arno Holz einen in Berlin erlebten Frühlingstag. Im Jahr 1896 hatte er die Keimzelle für „Phantasus“ in Form eines kleinen Heftchens gelegt. „Ein Dichter soll naturalistisch schreiben“, lautete die Ansicht seines Weggefährten Johannes Schlaf. Holz nahm seinen Freund im wahrsten Sinne beim Wort. Aus dem Heftchen wurde ein dreibändiges Buch mit Perlen der Schriftkunst, die an die Ohren der Besucher dringen. Die Augen schließen und lauschen, lautet die Devise des Abends, auch für den zweiten Teil, in dem es mit Albrecht Schaeffers 700-seitigem Versepos etwas herber zugeht. Aber auch hier verschmelzen die Sprachakrobatik des Dichters und Rauschenbachs Lesevirtuosität zu einer Symphonie der Worte.

„So, das kann man auch selber lesen“, endet der Vortragende fast ein wenig abrupt und verweist auf den Büchertisch. „Na ja, wenn man Klavier spielen kann, geht man trotzdem ins Konzert“, ist aus den Reihen des Publikums zu hören. Der mit viel Applaus bedachte Abend macht neugierig auf die vorgestellten Autoren. Ohne selber zu lesen, werden sie nicht zu entdecken sein, aber für einen fulminanten Einstand ist gesorgt, wenn, wie der Titel der neuen Lesereihe es verspricht, „Rauschenbach liest“.

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