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Celle Stadt Martin Connell feiert seine CD mit Sohn und Band
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Martin Connell feiert seine CD mit Sohn und Band
12:30 04.02.2019
Von Jürgen Poestges
Wenn der Vater mit dem Sohne ... Martin Connell präsentierte auch einen Song mit Noah. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Martin Connell strahlt über das ganze Gesicht. „Das war ein sensationeller Abend“, sagt der 41-jährige Musiker am Samstagabend nach seiner CD-Release-Party in Kunst & Bühne. Bis auf den letzten Platz waren die Räumlichkeiten am Nordwall, die jetzt von einem privaten Verein geführt werden, gefüllt. Und wer das Glück hatte, eine der Eintrittskarten zu ergattern, der durfte sich auf einen tollen Konzertabend freuen.

„Let Me Steal Your Time“ heißt das Album mit den sechs eigenen Songs. Aber natürlich waren diese Stücke nicht alles, was Connell anzubieten hatte. Er coverte Stücke von Tom Petty, „weil ich den besonders liebe“, zum Beispiel „Into the Great Wide Open“. Der Celler Musiker erzählte, dass ein Freund, mit dem er den Song früher gespielt hatte, immer „Into the grave wide open“ mit voller Inbrunst gesungen hatte. „Und seitdem muss ich mich immer zusammenreißen, dass ich beim richtigen Text bleibe, wenn ich den Song singe.“

In wechselnder Besetzung ging es dann kreuz und quer durch die unterschiedlichen Musikstile. Mal stand Sohn Noah mit auf der Bühne („Sein gutes Aussehen hat er von mir“), mal Luisa Katzmann mit dem Akkordeon. Dazu kamen immer wieder die Sängerinnen Kim Daberkow und Linda Laukamp von der Band „Roads ‚n‘ Shoes“ auf die Bühne. Es wurde gecovert, so zum Beispiel auch „Desire“ von U2, mal spielte Connell eigene Kompositionen. Das Publikum sang und klatschte munter mit.

Zum Abschluss stand er gemeinsam mit seiner neu formierten Band „True Dramatics“ auf der Bühne. Spätestens da waren dann auch seine irischen Wurzeln nicht zu verleugnen. Mit Gitarrist Rudy Kratzsch, Bassist Hannes Huke, in dessen Tonstudio die CD entstanden ist, Schlagzeuger Julian Ludolf und Luisa Katzmann sprühte die Lebenslust der grünen Insel von der Bühne in das Publikum.

So war Connell denn auch zufrieden mit dem Abend. „Wenn du mit einer Band auftrittst, dann kommen die Leute ja nicht nur wegen dir. Heute war das anders. Da war ich vorher schon ein wenig nervös. Aber das ist eine tolle Location hier, und die Leute waren klasse. Das hat richtig Spaß gemacht.“ Und nach den vielen eigenen Stücken, die er im Verlauf des Abends gespielt hat und die nicht auf der CD sind, ist es eine wohl nur eine Frage der Zeit, bis ein neues Album erscheint. Man darf sich darauf freuen.