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Celle Stadt Busse "drücken" Celler Radler auf die Straße
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Busse "drücken" Celler Radler auf die Straße
18:25 07.11.2019
Von Gunther Meinrenken
Fahrradfahrer im Bereich des Thaerplatzes müssen nun weiter im Straßenraum fahren, wenn Busse am rechten Fahrbahnrand parken. Karsten Wiechmann von der Polizei hat keine Sicherheitsbedenken. Quelle: David Borghoff
Celle

Um die vorgeschriebenen Pausenzeiten einzuhalten, müssen die Fahrer der CeBus ihre Fahrzeuge ab und zu einmal stehen lassen. Doch am Schloßplatz gibt es dafür keinen Platz. Eine geeignete Stelle hat das Unternehmen auf der nördlichen Seite der Trift, im Bereich des Thaerplatzes gefunden. Vom Schloßplatz aus ist der Parkstreifen in kurzer Zeit zu erreichen und wenn die Pause vorbei ist, können die Busfahrer bequem über die Mühlenstraße wieder zum Schloßplatz zurück.

Schutzstreifen für Radfahrer entfernt

Vor ein paar Wochen wurden die Pkw-Parkplätze zwischen 5 und 20 Uhr entwidmet und in dieser Zeit eine Stellfläche für die Busse eingerichtet. Das Problem: Diese ragen so weit in die Straße hinein, dass der Schutzstreifen für Radfahrer auf der gesamten Länge der Parkfläche entfernt wurde. Nicht alle Radler sind damit einverstanden, die Polizei hat allerdings "keine großartigen Bedenken", so Karsten Wiechmann, Verkehrssicherheitsberater der Celler Polizei.

Breiter als ein Auto

Bei einem Ortstermin mit Wiechmann hat die CZ den Bereich in Augenschein genommen. Prompt hielt ein Fahrradfahrer an, der die Änderung kritisch sieht. Doch Wiechmann erklärt: "Die Busse sind breiter als ein Pkw. Darum musste der Schutzstreifen für Radfahrer zurückgebaut werden. Schließlich sollen die Radfahrer nicht das Gefühl bekommen, gegen die Busse gedrückt zu werden", sagt Wiechmann.

Fahren auf Bürgersteig verboten

Der Verkehrssicherheitsberater hat in dem Bereich allerdings noch ein ganz anderes Problem ausgemacht: Radfahrer, die auf dem Bürgersteig von der Mühlenstraße bis zum Eingang Schlosspark fahren. "Ich habe in der jüngeren Zeit einige Beschwerden von vor allem älteren Bürgern bekommen, die sich durch die Radfahrer sehr verunsichert fühlen", so Wiechmann, der klarstellt: Das Fahren mit dem Rad auf dem Bürgersteig ist an dieser Stelle verboten.

Bußgelder verhängt

Bei mehreren Kontrollen hätte es viele Verstöße gegeben, seien die Radfahrer mit Bußgeldern von 10 bis 25 Euro verwarnt worden. Doch darauf kommt es Wiechmann gar nicht an: "Wir denken an die gesundheitlichen und finanziellen Folgen, wenn es Unfälle gibt. Wenn man selbst schuld hat, wird man zu einem hohen Anteil an den Kosten einer medizinischen Behandlung, etwa neue Zähne, oder im schlimmsten Fall eines behindertengerechten Hausumbaus beteiligt."

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