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Celle Stadt Schützenplatz: Viele Fahrgeschäfte stehen schon
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Schützenplatz: Viele Fahrgeschäfte stehen schon
06:31 11.07.2019
Von Christian Link
Michael Weber schraubt sein Kinderkarussell zusammen. Der Schausteller aus Herford fährt schon seit 20 Jahren nach Celle. Quelle: Christian Link
Celle

Bis zur offiziellen Eröffnung des Celler Schützenfestes am Freitag, 12. Juli, um 14 Uhr müssen alle Fahrgeschäfte, Buden und Stände für den Besucheransturm bereit sein. Viele Schausteller sind schon mit dem Schlimmsten durch, manche kommen aber erst auf den letzten Drücker.

Ersatz für Absagen gefunden

Platzmeister Robert Brettschneider ist guter Dinge: "Es läuft alles nach Plan." Dabei musste der Chefkoordinator für den Schützenplatz kurzfristig drei Absagen hinnehmen. Für die zwei Imbissstände und ein Kinder-Fahrgeschäft konnte der Platzausschuss aber gleichwertigen Ersatz finden. "Es haben sich ja viel mehr Schausteller für das Fest beworben, als wir Plätze vergeben konnten", so Brettschneider.

Das Karussell von Michael Weber steht schon seit Donnerstagnachmittag, obwohl er ganz alleine daran geschraubt hat. Etwa fünf Stunden hat der Zusammenbau der rund 300 Teile gedauert. "Ich komme seit etwa 20 Jahren hier her, ich bin immer sehr gerne in Celle", sagt der Schausteller aus Herford und freut sich darauf, viele bekannte Gesichter zu sehen: "Die Kinder, die früher hier gefahren sind, sind jetzt mit ihren Kindern hier."

Das Schausteller-Geschäft habe sich verändert. "Es ist alles schneller und moderner geworden", weiß Weber. Er habe es da mit seinem Kinderkarussell vergleichsweise einfach. "Kinder wird es immer geben und für die ist das Wichtigste, dass die Hupe funktioniert", sagt er.

Gastronomie ist einfacher als Glücksspiel

Auch Wilhelm Schippich aus Soost hat gut lachen – und zwar nicht nur, weil er mit dem Aufbau seiner Bierschänke schon fertig ist. Seit 30 Jahren ist er im Fahrgeschäft. "Früher hatte ich Spielautomaten", sagt er. Das sei aber kein Selbstläufer gewesen. "Getrunken und gegessen wird immer", sagt er und hat ein scheinbar einfaches Erfolgsrezept: "Man muss nett und freundlich sein und die Getränke kalt halten – dann funktioniert das schon."

Ohne Kran geht es nicht

Woanders gilt dagegen die Devise: Höher, schneller, weiter. Adrenalinjunkies dürfen sich nicht nur wieder auf den Break Dancer freuen, sondern auch auf den neuen XXL-Racer, der seine Passagiere auf bis zu 120 Stundenkilometer in 55 Metern Höhe beschleunigt. Ohne Kran war beim Aufbau nichts zu machen.Neu sind auch die Geisterbahn "Ghost", der Fliegende Teppich und die Familienachterbahn "Tom der Tiger".

"Viele Leute denken, der Platz füllt sich von selbst, aber das ist harte Arbeit", sagt Brettschneider, "wir nehmen uns dafür extra Urlaub und wir machen das ja nicht für uns, sondern für Celle". Der Platzmeister wünscht sich deswegen eines: "Wir würden uns freuen, wenn jeder Celler wenigstens ein Getränk trinkt und ein Fahrgeschäft besucht."

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