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Celle Stadt Vom Frisurmodell bis zum Gesangstalent
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Vom Frisurmodell bis zum Gesangstalent
15:06 11.11.2018
Vom Diamantfinken aus Australien bis zum Japanischen Mövchen, das ursprünglich in China gezüchtet wurde, boten die Wathlinger Vogelfreunde eine Bandbreite exotischer Ziervögel. Quelle: Anke Schlicht
Celle Heese

Die Frisur muss sitzen, andernfalls bekommt der kleine Gloster im Beatles-Look Punktabzug. „Er gehört zu den Positurkanaren, da kommt es auf Frisur und Haltung an“, erläutert Beate Schönstedt von den Wathlinger Vogelfreunden im Schützenhaus am Lönsweg. Die Bewertungsschau nach den Hauptkriterien Farbe, Positur, Gesang liegt am Samstag bereits hinter den gefiederten Prachtexemplaren.

Der Verein gewährt an zwei Tagen Einblick ausschließlich für Besucher. Und diese erscheinen sehr zahlreich – entweder um sich einfach an den Sittichen, Finken, Papageien und Co. zu erfreuen oder aber – wie Norbert Ziesla – mit dem geschulten Blick des Züchters durch die Reihen zu gehen. Er hat mit den 22 Mitgliedern des Halter- und Zuchtvereins nicht nur das „Krummschnabel-Virus“ gemein, wie Beate Schönstedt das Hobby bezeichnet, sondern auch die Prägung durch die Familie. „Wir hatten immer viele Tiere, und Vögel gehörten dazu“, berichtet Ziesla über seine Kindheit in Polen. Natur spielte eine große Rolle. „Wir haben alle einen Hang zur Natur“, bestätigt Guido Fenger, der zur Ausstellung Barraband-Sittiche mitgebracht hat, die aus Australien stammen und dort vom Aussterben bedroht sind.

Die alarmierenden Meldungen zum Artenschwund haben die Wathlinger Freunde, die den kulturellen Brauch des Züchtens und Haltens als einziger Verein in Stadt und Landkreis pflegen, dazu veranlasst, dieses Jahr zum ersten Mal auch Nistkästen anzubieten. „Uns ist es ein Anliegen, mit unserem Hobby dazu beizutragen, die Artenvielfalt zu erhalten und Außenstehenden auch etwas über Natur zu vermitteln“, erläutert der Erste Vorsitzende, Peter Martini, den Hintergrund der Schau, die auch durch Gespräche den Rahmen der Ziervogelwelt sprengt. Diese wiederum legt nicht nur Wert auf Styling und Positur. Beate Schönstedt berichtet: „Die Gesangskanaren gehen in eine Schule, wo mit ihnen das Singen geübt wird.“

Von Anke Schlicht

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