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Celle Stadt Von Gefahren für die Männerwelt: Amüsantes in Bockelskamp
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Von Gefahren für die Männerwelt: Amüsantes in Bockelskamp
22:02 25.03.2018
Nimmt Geschlechterrollen aufs Korn: KabarettistPeter Vollmer. Quelle: Birgit Stephani
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So gehen beispielsweise nach Vollmers Meinung gerade sämtliche angestammte Männerwelten verloren. Der Grund: die Diskussion um Dieselfahrzeuge. Vollmer selbst ist bekennender Kadett-Fan. Ein Fahrzeug, das er als Meilenstein des Erwachsenwerdens bezeichnet. Schon der Name Kadett drückt Männlichkeit aus. Und heute? Da heißen Autos Mocca. Aber es kommt noch schlimmer: Selbstfahrende Autos sollen verhindern, dass Männer wenigstens noch selbst Gas geben dürfen. Aber es soll Abhilfe geben. Abhilfe in Form von CO2-Pflastern und Duftbäume mit Dieselgeruch.

Vollmer lässt in seinem Programm nichts aus, was seiner Meinung nach die Männerwelt gefährdet. Wie es im Kabarett erwartet wird, bekommen auch Politiker und Sternchen der Showbranche ihr Fett weg. Da wäre zum Beispiel Tim Wiese, der, so sagt es Vollmer, eine Beziehung mit einer russischen Trainerin eingegangen sein soll. Ihr Name: Anna Bolika. Oder auch der Kanzlergatte, Joachim Sauer, Vollmer nennt ihn auch „das Merkelchen“. Und um auf das Thema des Abends zurückzukommen: In der Beziehung ist klar, wer da die Macht über die Fernbedienung hat, witzelt Vollmer.

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Nicht unerwähnt bleibt an diesem Abend auch das Thema Vegetarier. Vollmer betont, um sich nicht unbeliebt zu machen, er habe nichts gegen Vegetarier, das sind für ihn eben „ganz normale Bekloppte“. Dann leitet er geschickt zum Thema Thermomix über, dem Gerät, was Vollmer als Rettung für alle Männer, die nicht kochen können, bezeichnet.

Am Ende wird klar: Frauen sind Männern in vielen Dingen klar überlegen. Lediglich der Bart ist das, wo Frauen nicht mithalten können, freut sich Vollmer, der mit seinem Programm zwar keinen ganzen Abend füllen kann, mit seiner sympathischen Art aber zu begeistern weiß. Vollmer ist mehr oder weniger eine One-Man-Show, und so ist sich der Kölner am Ende nicht zu schade, selbst am Verkaufsstand für seine DVDs zu stehen.

Von Birgit Stephani