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Celle Stadt Fair gehandelter Tee und Kaffee bei Sitzungen?
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Fair gehandelter Tee und Kaffee bei Sitzungen?
17:50 07.03.2019
Von Oliver Gatz
Faire Löhne für die Kaffee-Produzenten in den Entwicklungsländern: Das steht hinter dem Konzept "Fair Trade". Quelle: Robert Günther
Celle

Die Grünen im Kreistag wollen erreichen, dass bei zukünftigen Sitzungen der Politiker und bei Veranstaltungen des Landkreises vermehrt fair gehandelte Produkte auf den Tisch kommen. Der Landkreis solle sich an dem „Fairtrade-Town“-Projekt des Celler Stadtteils Neuenhäusen beteiligen, heißt es in einem Antrag der Grünen, den Fraktionschefin Annegret Pfützner in der jüngsten Sitzung des Kreistages vorstellte.

Als Einstieg solle der Landkreis mindestens zwei Sorten von Kaffee, Tee und kakaohaltigen Produkten aus fairem Handel beziehen, fordern die Grünen. Die Erkenntnisse aus der Umstellung sollen später im Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt und Tourismus erörtert werden.

"Fairtrade-Town" Neuenhäusen als Vorbild

Seit Kurzem darf sich Neuenhäusen „Fairtrade-Town“ nennen. Dabei sind Schulen, Kirchen, Firmen, Gastronomiebetriebe und Dienstleister die Selbstverpflichtung eingegangen, als Einstieg mindestens zwei fair gehandelte Sorten Kaffee oder Tee anzubieten. „Es liegt aus unserer Sicht nahe, dass sich die Kreisverwaltung diesen Bemühungen anschließt, um als öffentliche Institution dem guten Beispiel zu folgen“, heißt es in dem Antrag der Grünen. Bei dem „Faitrade“-Konzept erhalten Produzenten in Entwicklungsländern einen fairen Lohn. Zudem wird die Lieferkette transparent gestaltet.

Pläne für Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Zudem wollen die Grünen die Wirtschaftsförderung optimieren. In einem Antrag fordert die Fraktion die Verwaltung auf, bis Ende des Jahres ein Konzept für eine Wirtschaftsförderungsgesellschaft zu erstellen. Auf dieser Grundlage könne sich dann die Politik mit den Vor- und Nachteilen einer solchen Gesellschaft auseinandersetzen, erläuterte Pfützner. Als Einstieg schlagen die Grünen vor, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft aus dem Landkreis Nienburg in den Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus einzuladen, um mehr Informationen über das dortige Konzept zu erhalten.

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