Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Stadt Conmetall recycelt Plastikmüll
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Conmetall recycelt Plastikmüll
18:51 18.03.2019
Von Gunther Meinrenken
Sascha Henning von der Conmetall Meister GmbH zeigt einen Spülablauf aus recyceltem Kunststoff.
Celle

Kunststoffmüll hat sich mittlerweile zu einem globalen Problem entwickelt. Die Plastikabfälle verschmutzen unsere Weltmeere, sind oft für das massenhafte Sterben von Seevögeln und Fischen verantwortlich und die kleinen Partikel, das sogenannte Mikroplastik, gelangt auch in die menschliche Nahrungskette. Um dieser dramatischen Entwicklung entgegenzuwirken, hat sich die Celler Firma Conmetall Meister dazu entschlossen, vermehrt Produkte aus Recycling-Kunststoffen auf den Markt zu bringen.

Abläufe aus Rezyklaten

"Den Anfang bilden Produkte aus dem Sanitärbereich: Künftig werden Abläufe, die im Bad oder der Küche eingesetzt werden, aus sogenannten Rezyklaten hergestellt. Diese Recycling-Kunststoffe werden aus den Wertstoffsammlungen des Dualen Systems gewonnen", so Henrik von Petersdorff, Leiter Produktmanagement Sanitär.

Qualität nicht beeinträchtigt

Qualität und die Eigenschaften der Produkte blieben unberührt. Ändern werde sich lediglich die Farbe der Produkte. Die meist im „nicht sichtbaren“ Bereich eingesetzten Abläufe werden künftig grau und nicht mehr weiß sein. "Mit den neuen Produkten wird es für den Handel und den Endverbraucher besonders leicht, einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und den globalen Müllberg etwas zu reduzieren", sagt von Petersdorff.

Ende 2020 sollen das Grünflächenamt und der Bauhof an die Hohe Wende ziehen. Die ersten Gebäude sind dort jetzt abgerissen worden.

Gunther Meinrenken 18.03.2019
Celle Stadt Speeddating für Senioren - Zusammen ist man weniger allein

Älteren Menschen fällt es oft schwer, neue Bekanntschaften zu machen. Die Folge: Sie sind einsam. Warum also nicht mal was "Modernes" probieren?

18.03.2019

Stalingrad beschäftigt viele Celle immer noch. Dieser Name steht noch immer für ein Trauma in vielen Familien. Jetzt gibt es ein neues Buch dazu.

Andreas Babel 18.03.2019