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Wietzenbruch Was für gute Laune am Alten Kanal sorgte
Celle Aus der Stadt Wietzenbruch Was für gute Laune am Alten Kanal sorgte
12:41 10.06.2019
Die Vereinigung Männergesangverein „Liederkranz“ Fuhrberg und „Cellensia“ Celle waren die Gastgeber.  Quelle: Doris Hennies
Wietzenbruch

Bereits die Liederliste des „Gastgebers“ – der Vereinigung Männergesangverein „Liederkranz“ Fuhrberg und „Cellensia“ Celle – zum traditionellen Pfingstsingen am Alten Kanal las sich wie eine Beschreibung der folgenden Veranstaltung. Sie machten mit „Sängergruß“, „In allen guten Stunden“ und „Feuerwerk der guten Laune“ den Anfang. Und um die gute Laune musste sich wirklich niemand Sorgen machen. Schon das perfekte Wetter trug seinen Anteil dazu bei.

Mischung aus alten und moderneren Texten

Entsprechend viele Gäste füllten das Areal und den Biergarten der Gaststätte Alter Kanal, darunter zahlreiches „Stammpublikum“, das sich seit Jahrzehnten auf das Pfingstsingen und den bunten Mix aus alten Volksliedern und modernerem Liedgut freut. In zwei Jahren wird man das 100. Pfingstsingen feiern, eine stattliche Tradition. Ebenso stattlich die Herren, die als erste die Bühne betraten.

Vier Chöre sorgten in Wietzenbruch für Begeisterung.

Lieder auf Plattdeutsch mit dabei

Weiter ging es im Programm mit dem Gesangverein „Freiheit“ aus Hambühren. Der Dritte im Bunde – der Städtische Chor Peine (der wie die beiden anderen Chöre von Naum Nusbaum geleitet wird) – sorgte für noch ein bisschen mehr Tradition: „Dat du mien Leewsten büst“, das Lied auf Plattdeutsch, das wohl die allermeisten Gäste kannten – und das ebenso begeistert aufgenommen wurde wie die spätere Zugabe vom Celler Shantychor, die „Nordseewellen“ auf Platt.

Chöre geben sich Klinke in die Hand

Zunächst aber gab es die Pause und damit Zeit sich ausreichend mit leckerem Grillgut zu versorgen, dessen verführerische Düfte schon seit längerem über dem Areal schwebten. Auch gegen den Durst gab es reichlich, nachdem die erste Runde Aufwachkaffee zu Beginn um 9 Uhr genossen worden war. Den zweiten Teil nach der Pause eröffneten ebenfalls die Gastgeber und sorgten mit Liedern wie „Chianti-Wein“ und „Blankenstein Husar“ für weiteren Schwung und beste Laune, bevor sie ihren Platz abgaben an den Shantychor Celle, der von Beifall begleitet einzog, um ein bisschen Seeluft an den Alten Kanal zu bringen. Zum krönenden Abschluss traten alle Chöre noch einmal gemeinsam auf und stimmten mit dem Publikum das „Niedersachsenlied“ an.

Von Doris Hennies

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