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Blaulicht Nach Überflutung in Eschede Suche nach Abhilfe
Celle Blaulicht Nach Überflutung in Eschede Suche nach Abhilfe
13:29 13.06.2010
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Eschede

Neben Vertretern aus Verwaltung und Politik sollte auch das Straßenbauamt mit am Tisch sitzen, sagt Eschedes Samtgemeindebürgermeister Günter Berg.

In der nächsten Verwaltungsausschusssitzung soll das Thema nach Bergs Vorstellungen angesprochen und das Gespräch vorbereitet werden. „Wir versuchen, Vorsorge zu treffen“, sagt Berg. So seien die Regenwasserkanäle und auch die verrohrte Perssel, die den Scharnhorster Berg entwässert, gespült worden. Auch die Sandeimer in den Gullys würden stets geleert.

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Schaper bestätigt das: Erst drei Tage vor dem kräftigen Guss seien die Gullys gereinigt worden. Doch die Erfahrung vergangener Woche zeigte, dass die Eimer schnell mit Sand verstopften und dann das Wasser aufstauten.

Berg kann sich vorstellen, dass die Eimer lediglich im Herbst, wenn das Laub fällt, in den Gullys bleiben, ansonsten aber entfernt werden und damit auch große Wassermengen freien Abfluss haben. Diesen Rat erhielt Schaper schon vor Jahren von einem Vertreter des Straßenbauamtes. Schriftlich wollte der das Gesagte aber nicht verfassen.

„Wir wollen Überflutungen im Idealfall verhindern oder wenigstens mildern“, sagt Berg. Dazu könnten unter Umständen auch bauliche Veränderungen der Einläufe gehören. Vorsorglich könnten den Anliegern zudem auch Sandsäcke zur Verfügung gestellt werden.

Berg kündigte an, auch den Graben zwischen den Grundstücken an der Poststraße und der Uelzener Straße unter die Lupe zu nehmen. Das Gewässer 3. Ordnung war über die Ufer getreten und hatte Keller geflutet.

Von Joachim Gries