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Blaulicht Schlägerei bei Celler Schützenfest bleibt fast ohne Folgen
Celle Blaulicht Schlägerei bei Celler Schützenfest bleibt fast ohne Folgen
11:26 03.06.2018
Quelle: Christian Link
Celle Stadt

Der Vorfall ist schon fast ein ganzes Jahr her. Im Sommer 2017 kam es auf dem Schützenfest in Celle zu einer Prügelei, bei der es Verletzte gab und auch eine „Faustwaffe“ im Spiel gewesen ist. Dabei ist nicht nachvollziehbar, ob es sich um eine echte oder Spielzeugwaffe handelte. Die Schlägerei mit mehreren Beteiligten ereignete sich in der Nähe der Toilettenanlage, sodass zwei Personen Zeugen dieser Auseinandersetzung waren und die Polizei herbeiriefen.

Mehrere Zeugen wurden befragt, um den genauen Hergang, die Ursache und die Beteiligten herauszufinden. Allerdings konnten die Täter nicht genau beschrieben werden. Trotz aufwendiger polizeilicher Vernehmungsarbeit war es der Richterin nicht möglich, dem oder den beiden Angeklagten die Tat nachzuweisen.

Gesichert scheint lediglich die Ursache der Streiterei zu sein. Danach hat ein junger Mann – wahrscheinlich durch reichlichen Alkoholkonsum – einen anderen gerempelt und sich danach entschuldigt. Er ist aber später durch mehrere andere junge Schützenfestbesucher in der Nähe des Toilettenhäuschens gerempelt und geschlagen worden. Die herbeigerufene Polizei konnte nur noch einige der Beteiligten befragen, andere waren inzwischen gegangen.

Die Richterin konnte also keinem der beiden Angeklagten die Körperverletzung nachweisen und schlug nach Rücksprache mit dem Staatsanwalt vor, die Verfahren gegen die beiden Angeklagten einzustellen, wobei einer der beiden jungen Männer eine Auflage erfüllen muss: 30 Arbeitsstunden für einen sozialen Zweck. Grund dafür ist, dass ein Zeuge eine drohende Schlagbewegung bei ihm gesehen hat und „dazwischen gegangen ist.“

Die Gerichtsverhandlung wurde kurz unterbrochen, damit die Angeklagten sich beraten konnten, ob sie den Vorschlag der Richterin annehmen. Nach ziemlich lautstarken Wortmeldungen der Väter äußerten die Angeklagten ihr Einverständnis. Somit war das Verfahren nach aufwendigen Recherchen und Aussagen erledigt, nachdem das Gericht das Verfahren dann offiziell einstellte.

Von Günther Borchers

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