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Aus dem Landkreis Jetzt stehen die Kandidaten fest
Celler Land Aus dem Landkreis Jetzt stehen die Kandidaten fest
15:14 09.04.2019
Von Simon Ziegler
Celle

Jetzt ist es amtlich: In Wietze und Hambühren stehen die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 26. Mai fest. In den beiden Celler Westkreis-Gemeinden endete die Frist für mögliche Bewerber am Montagabend. Es kam in beiden Kommunen niemand mehr dazu. Somit treffen in Wietze Amtsinhaber Wolfgang Klußmann (CDU) und Herausforderer Ingolf Klaassen (SPD) aufeinander. In Hambühren bewirbt sich ein Quartett um die Nachfolge des parteilosen Verwaltungschefs Thomas Herbst: Andreas Ludwig (SPD), Edmund Hoffmann (CDU) sowie die beiden Einzelbewerber Carsten Kranz und Peter Witting kämpfen um den Chefsessel im Rathaus. Die Wahlen finden parallel zur Europawahl am Sonntag, 26. Mai, statt.

Spätere Frist in Bergen

An dem Tag wird auch in Bergen gewählt, allerdings haben in der Nordkreis-Stadt potenzielle Kandidaten noch bis zum 22. April Zeit, ihre Bewerbung einzureichen. Dort gilt aufgrund des vorzeitigen Ruhestands des langjährigen Bürgermeisters Rainer Prokop ein späteres Fristende als in Wietze und Hambühren. In Bergen sieht es bislang nach einem Duell zwischen Frank Juchert (CDU) und Claudia Dettmar-Müller (parteilos) aus. Dabei dürfte es auch bleiben. Es wäre jedenfalls eine Überraschung, sollte noch ein dritter Kandidat seinen Hut in den Ring werfen. Wahlberechtigt werden in Bergen 11.400 Bürger sein.

Zwei Kandidaten in Wietze

"Es bleibt bei zwei Kandidaten", sagte gestern Wietzes Wahlleiter Kjell Petersen, nachdem die Frist abgelaufen am Montag abgelaufen ist. Etwa 6800 Wähler sind in der Erdölgemeinde aufgerufen, an der Bürgermeisterwahl teilzunehmen. In Wietze sind die Rollen klar verteilt: Amtsinhaber Klußmann hat den Amtsbonus im Rücken und dürfte auf die Erfolge der vergangenen Jahre verweisen. Herausforderer Ingolf Klaassen setzt auf Angriff, er befindet sich bereits im Wahlkampfmodus. Kürzlich hatte er zur Unterstützung SPD-Landeschef Stephan Weil im Wietzer Erdölmuseum zu Gast.

Quartett in Hambühren

In Hambühren ist seit Montag endgültig klar, dass aus dem Quartett kein Quintett wird. Immer wieder war in der Gemeinde spekuliert worden, dass die frühere CDU-Chefin Barbara Kolkmeier doch noch antreten könnte. Doch sie macht es nicht. Das Rennen der vier Bewerber gilt als völlig offen. Es gibt keinen klaren Favoriten. Klar ist lediglich, dass alle Beobachter mit einer Stichwahl am 16. Juni rechnen. Etwa 8500 Hambührener sind bei der Bürgermeister-Wahl stimmberechtigt, sagte der stellvertretende Wahlleiter Ralph Peters. In Hambühren hängen längst die ersten Wahlplakate.

CZ lädt zu Podiumsdiskussionen ein

In Wietze, Hambühren und Bergen veranstaltet die Cellesche Zeitung im Vorfeld der Bürgermeister-Wahlen Podiumsdiskussionen mit allen Kandidaten. Bei den Veranstaltungen wird über die interessantesten lokalpolitischen Themen vor Ort diskutiert. Die genauen Termine der CZ-Podien werden rechtzeitig bekannt gegeben. Außerdem werden Porträts über die einzelnen Bewerber veröffentlicht.

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