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Aus dem Landkreis Celler sind erprobte Pendler
Celler Land Aus dem Landkreis Celler sind erprobte Pendler
17:23 13.03.2018
Von Carsten Richter
xxXx Quelle: Christian Link
Landkreis Celle

Der "Spiegel" wollte es ganz genau wissen: Wie viele Menschen verlassen täglich wohin ihren Wohnort? Dazu hat das Nachrichtenmagazin Daten der Bundesagentur für Arbeit detailliert ausgewertet – jede Kommune ist dabei. In der Online-Ausgabe kann jeder Arbeitnehmer seinen Wohn- und Arbeitsort eingeben und sein Pendlerverhalten vergleichen. Für die Stadt Celle ergibt sich daraus: Mit 37 Prozent ist der Anteil derjenigen, die ihren Wohnort aus Berufsgründen verlassen, nach "Spiegel"-Angaben vergleichsweise gering. Von 24.195 Beschäftigten verlassen 9045 die Residenzstadt zum Arbeiten, 15.150 dagegen üben ihren Beruf vor Ort aus.

Zu den häufigsten Arbeitsorten in der näheren Umgebung zählt Hannover, es folgen Langenhagen, Hambühren und Wietze. Weniger Berufstätige zieht es nach Burgwedel, in die Gemeinde Südheide, nach Nienhagen, Adelheidsdorf, Winsen und Bergen. Erst danach folgen weiter entfernte Arbeitsorte: Die meisten Arbeitnehmer pendeln nach Hamburg, gefolgt von Braunschweig, Wolfsburg und Berlin. Aus der Auswertung des "Spiegel" ergibt sich aber auch: Nach Celle pendeln ebenfalls viele Arbeitnehmer, konkret sind das 19.956 Beschäftigte. Sie kommen am häufigsten aus Winsen, Hambühren, Hannover und Bergen. Darauf folgen aus weiterer Entfernung Hamburg, Braunschweig und Lüneburg, aber auch aus Berlin kommen täglich Menschen nach Celle, um hier ihr Geld zu verdienen.

Wie ist die Situation im Landkreis? Exemplarisch dargestellt an Bergen, Lachendorf und Winsen zeigt sich, dass der Anteil der Auspendler hier – bedingt durch weniger Beschäftigungsmöglichkeiten – wesentlich höher als in Celle liegt. Bergen verlassen 69 Prozent der 5008 Beschäftigten zum Arbeiten. Die Mehrheit fährt nach Celle, gefolgt von der Gemeinde Südheide, Lohheide und Soltau. Zu den entfernteren Zielen gehören Hannover, Hamburg, Neumünster und Meppen.

Noch höher liegt der Anteil der Pendler in Winsen (81 Prozent) und Lachendorf (78). Celle liegt als Arbeitsort bei den Beschäftigten aus der Westkreis-Gemeinde weit vorne, danach kommen Hannover, Wietze und Langenhagen. Bei den entfernteren Pendlerzielen liegt Hamburg vor Wolfsburg, Meppen und Braunschweig. Auch aus Lachendorf pendeln die meisten Arbeitgeber nach Celle. Hier folgen Hannover, Isernhagen und Wolfsburg. In weiterer Entfernung ist Hamburg der einzige Ort, der statistisch erfasst wurde.

Grüne Inseln im Siedlungsraum, Bienen und Hummeln, Biodiversität und Streuobstwiesen – diese Förderschwerpunkte hat die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung in ihren Förderrichtlinien. Der Landkreis Celle, der im Rahmen der Aktion "Celle blüht auf" Partner der Celleschen Zeitung ist, möchte der Stiftung nun 20.000 Euro zur Verfügung stellen, nachdem der Kreistag diese Summe in den Haushalt zur Förderung von Maßnahmen des Insektenschutzes eingestellt hat. Der Umweltausschuss berät in der Sitzung am Dienstag über den Vorschlag der Verwaltung. Unterdessen geht die Gemeinde Faßberg mit gutem Beispiel voran. Drei Bienenwiesen sollen geschaffen werden. Zudem spendet SPD-Ratsherr Carl Wilhelm Kuhlmann 30 Kilogramm Blumensamen, mit denen die Faßberger in ihren Gärten etwas gegen das Bienensterben unternehmen können. "Ein Gramm reicht für einen Quadratmeter", sagt Kuhlmann. Die Samen sind nach Ostern im Faßberger Rathaus erhältlich.

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