Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Aus dem Landkreis Entscheidung zu Rettungswachen im Landkreis Celle verzögert sich
Celler Land Aus dem Landkreis Entscheidung zu Rettungswachen im Landkreis Celle verzögert sich
19:36 02.03.2018
Von Christopher Menge
Quelle: Marcel Kusch
Celle-Landkreis

Die Gutachter haben daher Suchräume festgelegt, wo die Rettungswachen künftig beheimatet sein sollen. Allerdings haben sowohl die Gemeinde Südheide als auch die Samtgemeinde Flotwedel Standorte vorgeschlagen, die außerhalb dieser Suchräume liegen. Die Außenstelle der Beckedorfer Rettungswache soll nach Vorstellung der Gemeinde östlich der Örtzebrücke gebaut werden. Die Fahrtzeiten nach Unterlüß würden sich dadurch verkürzen, die nach Bergen allerdings verlängern. „Es muss jetzt geprüft werden, ob die Rettungszeiten nach Bergen von diesem Standort eingehalten werden können“, sagt Landkreis-Pressesprecher Tore Harmening. Das Gutachten hatte einen Standort empfohlen, der von Celle aus kommend vor der Örtzebrücke in Hermannsburg liegt.

Ähnlich stellt sich die Situation im Ostkreis dar. Während der langjährige Bürgermeister von Hohne, Ehrhard Thölke, seit den 1990er Jahren dafür kämpft, dass die Rettungswache wieder nach Lachendorf kommt, will die Samtgemeinde Flotwedel die Station auf ihrem Gebiet behalten. Sie hat ein Grundstück neben dem Flugplatz Oppershausen vorgeschlagen. Auch dieser Standort liegt außerhalb des Suchraums und muss jetzt geprüft werden. Erst dann kann der Kreisausschuss eine Entscheidung fällen.

Zuvor hatte eine Probefahrt ergeben, dass auch der am weitesten entfernte Langlinger Ortsteil Hohnebostel von Lachendorf aus in der vorgeschriebenen Zeit erreicht wird. Der sogenannte „p95-Wert“ sieht vor, dass bei 95 Prozent der Einsätze im Landkreis Celle der Einsatzort innerhalb der vorgeschriebenen 15 Minuten erreicht wird. In Hohne wurde die Vorgabe nur in 50 Prozent der Fälle erfüllt, obwohl nicht nur Fahrzeuge aus Wienhausen, sondern auch von der Rettungswache in Ahnsen (Landkreis Gifhorn) nach Hohne ausrückten. In Zukunft will der Landkreis Celle die Versorgung alleine sicherstellen.

Unabhängig von dem Bedarfsplan wird zudem der Rettungsdienst zum 1. Oktober neu ausgeschrieben. Bis auf Beckedorf, wo der Rettungsdienst Marquardt zuständig ist, liegt die Verantwortung derzeit beim Deutschen Roten Kreuz (DRK).

Die Angst ist ihr ständiger Begleiter. Wenn Monika Paland ihre Nachtschicht im Alten- und Pflegeheim beginnt, schwingt immer die Sorge mit: „Was ist, wenn mir im Dienst mal etwas zustößt? Wer kümmert sich dann um die Bewohner?“ Nachts ist die Altenpflegerin in der Einrichtung im Landkreis Celle ganz auf sich allein gestellt. Niemand ist da, wenn ein Notfall eintritt. Sie muss alles selbst entscheiden. „Wenn mir Fehler passieren, bin ich verantwortlich“, erzählt die 54-Jährige. Allein sie trägt die Verantwortung für das Wohlergehen von 46 alten und hilfsbedürftigen Menschen.

Carsten Richter 28.02.2018

Im Kampf gegen Wildunfälle bedient sich der Deutsche Jagdverband (DJV) jetzt der modernen Technik. Alle Verkehrsteilnehmer sind aufgerufen, Wildtiere, die bei einem Unfall zu Schaden gekommen sind, zu melden. Wissenschaftler werten die Datensätze dann aus. Zudem bekommt das Kreisveterinäramt bei einem Fund automatisch eine Nachricht und kann so bei Seuchen – beispielsweise der Afrikanischen Schweinepest – schneller und effektiver tätig werden. "Das ist eine gute Sache", sagt Kreisjägermeister Hans Knoop. "Wir hoffen, dass möglichst viele Autofahrer die App nutzen."

Christopher Menge 27.02.2018

18 Katzen haben die Fellnasenhilfe Celle und der Tierschutzverein „Angie & Friends Streunerhilfe“ in einer Gemeinschaftsaktion eingefangen, die dann kastriert, geimpft und tierärztlich behandelt wurden. Allerdings ist die Zahl der verwilderten Katzen im Celler Land nach wie vor hoch. Allein auf einem Areal in Bergen schätzt eine Tierschützerin der Fellnasenhilfe deren Zahl auf 70.

24.02.2018