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Aus dem Landkreis Weshalb Kampfmittel für Verzögerung sorgen
Celler Land Aus dem Landkreis Weshalb Kampfmittel für Verzögerung sorgen
18:15 08.04.2019
Von Carsten Richter
Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter und Landrat Klaus Wiswe (rechts) hatten vor etwa einem Jahr den gemeinsam unterschriebenen Vertrag präsentiert.  Quelle: David Borghoff (Archiv)
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Celle

Sicherheit geht vor Schnelligkeit: Die Arbeiten für die Planung des neuen Glasfasernetzes des Landkreises laufen einer Mitteilung zufolge auf Hochtouren. Darin heißt es aber auch: Für das Thema Kampfmittelprüfung müsse mehr Zeit als ursprünglich erwartet aufgewendet werden. „Es tut uns leid für alle Menschen, die bereits auf einen Glasfaseranschluss warten und den Vorvertrag dafür geschlossen haben. Die Sicherheit der Bevölkerung und der Mitarbeiter der ausführenden Tiefbaufirmen muss hier aber oberste Priorität haben", sagt Landkreis-Sprecher Tore Harmening.

Bombe bei Unterlüß gefunden

In der Region gebe es einige Gebiete mit besonders hohem Gefahrenpotenzial durch Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg, heißt es in der Mitteilung. Erst kürzlich habe ein Tiefbauunternehmen bei der Verlegung von Kabeln im Raum Unterlüß eine Bombe entdeckt, was zunächst zum Baustopp und später zu einer Änderung der Trassenplanung geführt habe. Die für die Bewertung in Niedersachsen zuständige Behörde, das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung, nehme eine entsprechende Überprüfung des gesamten Landkreises vor, so die Verwaltung.

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Nach Abschluss der Genehmigungsplanung im Oktober 2019 soll die vorgeschriebene europaweite Ausschreibung für den Netzausbau erfolgen. „Alle mit der Firma Vodafone abgeschlossenen Verträge behalten natürlich ihre Gültigkeit", so Harmening.

Carsten Richter 05.04.2019
Jürgen Poestges 04.04.2019
Carsten Richter 04.04.2019