Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Aus dem Landkreis Großmoorer Störchin überwintert im Celler Land
Celler Land Aus dem Landkreis Großmoorer Störchin überwintert im Celler Land
18:04 16.01.2018
Von Simon Ziegler
Die Großmoorer Störchin verbringt diesen Winter im Celler Land. Quelle: Oliver Knoblich
Celle-Landkreis

Im Landkreis Celle ist die Großmoorer Störchin nicht zum Überwintern gen Süden aufgebrochen. Das Großmoorer Storchenpaar war zwar Mitte September abgezogen, die zwei Jahre alte Störchin war aber überraschend schon im Oktober zu ihrem Nest auf der Kirche zurückgekehrt. Und dort ist sie immer noch. Es ist das erste Mal im Celler Land, dass ein Storch den Winter in heimischen Gefilden verbringt. "Sie schließt sich jetzt tagsüber den Silberreihern an", sagte Behrmann. Im Kreis Gifhorn ist ein Storch dageblieben, in Peine sind es vier.

Dass in Niedersachsen jetzt die letztjährige Zahl der Winterstörche erheblich übertroffen wurde, hängt nach seinen Angaben zum einen wohl mit dem Klimawandel und dem bisher sehr milden Winter zusammen. Zum anderen gibt es seit Monaten aufgrund von vielen Überschwemmungen und dauerfeuchtem Grünland ein sehr großes Nahrungsangebot insbesondere an Regenwürmern. Die Würmer arbeiten sich wegen Sauerstoffmangel nach oben und brauchen dann von den Störchen nur noch eingesammelt zu werden. Auch wenn jetzt doch noch der Winter einsetzen sollte, bestehe kein Grund zur Sorge. Störche können notfalls auch wochenlang ohne oder mit nur wenig Nahrung auskommen, sagte Behrmann. Kälte mache ihnen nichts aus.

Im Kreis Celle lebten im vergangenen 19 Storchenpaare, so viele wie seit 50 Jahren nicht. In ganz Niedersachsen waren es mehr als 900 Paare. Die gestiegene Population dürfte damit zusammenhängen, dass viele Störche nicht mehr in Afrika, sondern in Spanien überwintern. Der Weg ist viel kürzer und ungefährlicher, die Tiere kommen meist in gutem Zustand zurück.

Wann wird ein Wolf zum Problem für den Menschen? Wann darf das Raubtier getötet werden? Das Land Brandenburg hat diese Fragen in einer neuen Wolfsverordnung, die Anfang dieses Jahres in Kraft getreten ist, klar geregelt.

Christopher Menge 12.01.2018

Experten und Gesundheitspolitiker sind angesichts der Impfmüdigkeit von Eltern alarmiert. In den vergangenen Jahren gab es häufiger Schlagzeilen, dass immer weniger Kinder geimpft werden. Viele Eltern führen die Nebenwirkungen der Impfungen ins Feld. Manche glauben, dass nicht alle Impfungen nötig sind. Das kann Folgen haben. Kinder erkranken zum Beispiel wieder vermehrt an Masern. Ärzte warnen daher vor den Risiken, wenn nicht geimpft wird.

Simon Ziegler 11.01.2018

Der Landkreis Celle investiert in diesem Jahr weiter in die Schulen. "Wir werden etwa 10,4 Millionen Euro in die Sanierung und den Ausbau der weiterführenden Schule stecken", sagte Landrat Klaus Wiswe. "Diese Investitionen sind wichtig, damit unsere Kinder gute Voraussetzungen haben, um zu lernen". In diesem Jahr stehen zwei Großprojekte auf der Agenda – der Ausbau des Christian-Gymnasiums Hermannsburg sowie die Erweiterung und die Sanierung der Berufsbildenden Schule II in Celle.

Christopher Menge 11.01.2018