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Aus dem Landkreis Kreis Celle soll 875000 Euro für DSL-Versorgung erhalten
Celler Land Aus dem Landkreis Kreis Celle soll 875000 Euro für DSL-Versorgung erhalten
17:46 14.06.2010
Von Simon Ziegler
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Landkreis Celle

Konnte im ersten Förderdurchgang im Herbst 2009 ebenfalls mit einem Förderbetrag von 875000 Euro die DSL-Versorgung im Nord- und Westkreis finanziell abgesichert werden, so könne man jetzt davon ausgehen, dass demnächst einschließlich der vom Landkreis beizusteuernden 125000 Euro insgesamt eine Millionen Euro in den Süd- und Süd-Ost-Kreis sowie in Bereichen der Stadt Celle investiert werden.

Im Einzelnen soll der Ausbau des schnellen Internets in folgenden bisher unterversorgten Bereichen vorgenommen werden: Gemeinde Nienhagen, Gemeinde Wienhausen (Ortsteile Bockelskamp, Flackenhorst und Schwachhausen), Gemeinde Bröckel, Gemeinde Adelheidsdorf sowie die Stadt Celle (Osterloh, Burg sowie Gewerbegebiet Altencelle, Bostel, Hustedt/Jägerei, Lachtehausen und Garßen). Damit werde im Landkreis eine Breitbandversorgungsquote von etwa 95 Prozent erreicht.

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Auch wenn es kleinere Siedlungen gibt, die noch nicht erreicht werden können, wird der Landkreis im Vergleich zu anderen Landkreisen an der Spitze in Niedersachsen stehen. „Das in unserem Kreisgebiet vorgesehene Versorgungsmodell ist eine Kombination zwischen einem Telekommunikationsanbieter und der SVO als örtlichem Energieversorger. Dieses Modell ist in Hannover als besonders innovativ und zukunftsweisend bewertet worden“, so Langspecht.

Mit dieser Kooperation wird die Möglichkeit eröffnet, bei Hausanschlüssen durch die SVO zugleich Glasfaserkabel mit zu verlegen. Ziel sei es, am Ende alle Haushalte im Landkreis mit einem direkten Glasfaseranschluss anzubinden. „Auf diese Weise sind wir ein Modelllandkreis, der demnächst über eine vorbildliche DSL-Versorgung verfügt. Wir werden fast eine Vollversorgung erreichen. Breitband ist heute Voraussetzung für viele Unternehmen, private Haushalte und Verwaltungen, die Chancen des Internets zu nutzen und im Zeitalter der Digitalisierung wettbewerbsfähig zu bleiben. So erleichtern wir Betriebsansiedlungen und stärken nachhaltig den ländlichen Raum“, sagte der Landtagsabgeordnete.