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Aus dem Landkreis TS Wienhausen feiert Sieg frenetisch
Celler Land Aus dem Landkreis TS Wienhausen feiert Sieg frenetisch
21:27 05.05.2019
Wienhausens Benedikt Groß (links) setzt sich gegen Fares Shamo Murad durch.Am Ende gewannen die Hausherren mit 2:0. Quelle: Kimberly Wojahn
Celle

Am 26. Spieltag der Fußball-Kreisliga hat der SV Altencelle mit einem 4:1-Auswärtsssieg bei Schlusslicht TuS Eicklingen seine Ambitionen auf die Vize-Meisterschaft unterstrichen. Am Tabellenende verzeichnete der MTV Eintracht Celle II mit dem 1:1 beim MTV Langlingen einen Teilerfolg im Abstiegskampf. Dagegen scheinen die Kreisliga-Lichter des SV Garßen nach der 3:5-Niederlage beim VfL Wathlingen so langsam auszugehen.

TuS Eicklingen – SV Altencelle 1:4 (0:2)

Auch im 26. Anlauf wurde es nichts mit einem Eicklinger Punktgewinn. Die spielfreudigen Gäste mit ihrem dreifachen Torschützen Matthias Behrens waren jederzeit Herr der Lage und kamen zu dem erwarteten Pflichtsieg.

Bei mehr Konsequenz in der Chancenverwertung hätte der Sieg des SVA deutlich höher ausfallen können. Doch Eicklingen verkaufte sich teuer und stemmte sich mit viel Willen und Engagement dem Tabellenzweiten entgegen. Spielertrainer Patrick Bork im Tor der Gastgeber avancierte zum besten Akteur auf dem Platz.

VfL Wathlingen – SV Garßen 5:3 (1:2)

Eine turbulente, torreiche und zum Teil hektische Partie bekamen die etwa 100 Zuschauer in Wathlingen geboten. „Wir haben in der ersten Halbzeit Chancen im Überfluss gehabt, diese aber reihenweise kläglich vergeben. Diese Fahrlässigkeit war schon eine Frechheit. Der Halbzeitstand hat den Spielverlauf auf den Kopf gestellt“, so VfL-Trainer Jens Gebler.

Doch nach dem Wechsel lief es für die Hausherren deutlich besser. Mit drei Toren in Folge wurde aus dem 1:2 ein 4:2 gemacht. Als Marcel Korte mit einer schönen Einzelleistung auf 3:4 (86.) verkürzte, wurde es noch einmal spannend, zumal der VfL nach der Roten Karte gegen Jan-Hendrik Kinder in Unterzahl zu Ende spielen musste. Doch nach dem 5:3-Kontertor (92.) durch Christoph Wäsche war der Drops gelutscht. „Die zweite Halbzeit war mit unserem schnellen Spiel nach vorne richtig gut. Bei uns war der dreifache Torschütze Christoph Wäsche der Dreh- und Angelpunkt“, berichtete Gebler.

TuS Eschede – Firat Bergen 1:2 (0:0)

Noch vor Wochen als Abstiegskandidat ganz oben auf der Liste, überrascht der FC Firat Bergen mit seiner Siegesserie und 13 von 15 Punkten aus den letzten fünf Spielen immer mehr. Mit nunmehr 35 Zählern auf dem Konto dürfte der Klassenerhalt in trockenen Tüchern sein. Dennoch ist der Sieg in Eschede als kleine Überraschung zu werten, insbesondere auch deshalb, weil die Gäste nur mit einem zwölfköpfigen Minikader angetreten waren.

Dem Team der Hausherren gelang es kaum, die gut gestaffelte Berger Abwehr in Gefahr zu bringen. Vor allem der nach einer langen Verletzungspause ins kalte Wasser geworfene, bärenstarke Justin Klemmstein gab Bergens Dreierkette viel Stabilität.

Nach einem „Zuckerpass“ von Nami Sacik brachte Spielertrainer Fatih Yavsan Bergen nach einer Stunde in Führung. Pascal Lukas erzielte in der 67. Minute Eschedes Ausgleich. Aber in der 79. Minute war es Sahin Kaska, der den nicht unverdienten Dreier für die Gäste perfekt machte.

TuS Oldau-Ovelgönne – TuS Hermannburg 4:4 (1:3)

Wie in Wathlingen gab es auch in Oldau ein Torspektakel. „Den Zuschauern ist richtig etwas geboten worden. Unter dem Strich war es ein gerechtes Resultat“, meinte Oldaus Trainer Sven Mentkowski. Sein Team kam nach dem Führungstreffer völlig aus dem Tritt und kassierte gleich drei Hermannsburger Kontertore hintereinander. Nach der Halbzeit markierte Kai Washausen sofort (46.) das 2:3, aber dann unterschätzte Oldaus Keeper Alexander Körber einen langen Ball und Hermannsburgs Veysi Yavsan stellte mit dem 2:4 (48.) den alten Abstand wieder her.

„Wir machen zu viele individuelle Fehler und kassieren dadurch auch zu viele Gegentore. Man merkt schon, dass die Luft aus der Saison raus ist“, so Mentkowski. Doch sein Team bäumte sich noch einmal auf und rannte an. Mit Erfolg.

MTV Langlingen – MTV Eintracht Celle II 1:1 (1:1)

Von einem guten und temporeichen Kreisligaspiel mit einem gerechten Ausgang sprach Langlingens Trainer André Ruschitzka. „Wir haben hier ein starkes Gästeteam gesehen, das auch personell noch einmal alle Kräfte mobilisiert hat. Mit dem Unentschieden, mit dem wir uns nun auch rein rechnerisch den Klassenerhalt gesichert haben, bin ich zufrieden.

Es gab viele Torchancen auf beiden Seiten“, berichtete der Coach. Dass aber letztlich nur zwei Treffer fielen, war den beiden vorzüglichen Schlussmännern Sean Wende und Tjark Klindtworth zu verdanken, die jeweils beste Möglichkeiten vereitelten. In dem Spiel auf Augenhöhe hatte Dennis Runge seine Farben bereits früh (4.) mit 0:1 in Führung gebracht. „Ich habe heute nicht viel zu bemängeln, aber da haben wir geschlafen“, so Ruschitzka.

Christopher Nachtwey stellte dann schnell den 1:1 Ausgleich (17.) her. So blieb das spannende Spiel bis zum Schluss offen, und die Gäste nahmen letztlich einen wichtigen und verdienten Auswärtspunkt mit nach Celle.

TS Wienhausen – TuS Celle FC 2:0 (1:0)

Mit einem etwas glücklichen, letztlich aber verdienten 2:0 (1:0)-Sieg gegen den TuS Celle FC hat der TS Wienhausen seinen Aufwärtstrend untermauert und den vierten Tabellenplatz in der Fußball-Kreisliga gefestigt. „Das war eine äußerst konzentrierte Mannschaftsleistung. Ich bin mit dem Auftreten eines jeden Einzelnen sehr zufrieden“, lobte Wienhausens Trainer Arne Lehmeier sein Team in den höchsten Tönen. Für die Blau-Gelben hingegen setzt sich mit der dritten Niederlage hintereinander die „Saison zum Vergessen“ fort.

Dabei hatten die Celler in Wienhausen eigentlich ein gutes Spiel gemacht und über weite Strecken die Partie bestimmt. Doch das große Manko der Celler war wieder einmal die mangelnde Durchschlagskraft. „Wir hätten heute auch dreimal 90 Minuten spielen können und wären dennoch ohne Torerfolg geblieben“, so der gefrustete TuS-FC-Routinier Nils Speckmann.

Sein Team stand gut gestaffelt und die in den ersten 35 Minuten überlegenen Hausherren suchten zunächst vergeblich nach Wegen, die Gäste-Defensive – mit Andreas Gerdes-Wurpts in der Innenverteidigung – zu knacken. Der erste ernsthafte Warnschuss, ein Freistoß von Nils Luca Neumann (18.), strich nur knapp am langen Pfosten vorbei. Neumanns nächster Versuch aus 25 Metern klatschte dann an den Pfosten. Jannik Schnück schaltete am schnellsten und brachte das Leder zum 1:0 (25.) über die Linie.

Erst kurz vor der Pause zeigten die Gäste mehr Initiative. Ein Freistoß von Maik Miller (39.) krachte gegen das Gebälk. Nach dem Wechsel erhöhte der TuS FC den Druck und kombinierte gefällig. Die Verteidigung der Gastgeber hatte jede Menge zu tun, blieb aber Herr der Lage. Dennis Ly hatte die große Ausgleichschance (56.), doch sein Schuss wurde auf der Linie abgewehrt. Auch Dean Feldmann verpasste nur knapp. Nun wurde Gerdes-Wurpts in die Spitze beordert. Doch der bereits verwarnte 38-Jährige musste nur wenig später mit einer Gelb-Roten Karte vom Feld (73.). Der kuriose Grund: Er hatte seine Schienbeinschoner auf dem Spielfeld gewechselt.

So bekamen die Klosterer langsam wieder Oberwasser und machten in der 87. Minute alles klar. Nach wunderbarer Vorarbeit von Simon Keitel verwertete der gerade eingewechselte Nils Regener die flache Eingabe zum frenetisch gefeierten 2:0.

Spieler des Tages

Jannik Schnück

(TS Wienhausen):

Der 21-Jährige Mittelfeldakteur erzielte geistesgegenwärtig nicht nur den eminent
wichtigen Wienhäuser
Führungstreffer. Schnück überzeugte darüber hinaus durch ein hohes Laufpensum, viel kämpferischen Einsatz
und ein mannschaftsdienliches Spiel.

Von Jochen Strehlau

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