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Aus dem Landkreis "Bei Sturm herrscht hier Ausnahmesituation"
Celler Land Aus dem Landkreis "Bei Sturm herrscht hier Ausnahmesituation"
12:57 10.03.2019
Von Marie Nehrenberg-Leppin
Baumstämme soweit das Auge reicht: Straßenwärter Johannes Wöhler sorgt dafür, dass alles seine Ordnung hat.
Celle

Der März zeigt bisher sein stürmisches Gesicht und bringt statt Frühlingsgefühlen Windböen und Sturmfronten. Für die Straßenmeisterei am Bremer Weg in Celle bedeutet das höchste Alarmbereitschaft, denn umgekippte Bäume und abgebrochene Äste müssen so schnell wie möglich von den Straßen entfernt werden. „Wenn ein Unwetter angekündigt ist, dann treffen wir besondere Vorbereitungen“, berichtet Leiter Wolf-Rüdiger Matthies. „Es gibt bei uns eine 24-Stunden-Notfallrufbereitschaft.“

Feuerwehr hilft in Ausnahmesituationen

Sobald ein Notruf bei der zentralen Rettungsleitstelle eingeht, werden die Straßenwärter benachrichtigt. Mindestens zu dritt rücken sie so schnell wie möglich aus, um die Gefahr zu beseitigen. In Ausnahmesituationen wird die Feuerwehr zur Unterstützung hinzugerufen. Ein Risiko geht dabei aber niemand ein. „Wenn tatsächlich ein übles Unwetter wütet, dann sperren wir zunächst nur die Straße und warten ab. In Lebensgefahr begeben wir uns keinesfalls“, unterstreicht Matthies. Die stürmischen Tage in der vergangenen Woche waren nach seinem Maßstab harmlos. „In unserem Zuständigkeitsbereich sind nur fünf Bäume dem Sturm zum Opfer gefallen.“ Sturm-Einsätze werden ihn und sein Team immer wieder beschäftigen. „Dann dürfen wir keine Bäume mehr in der Nähe von Straßen haben und das will ja auch niemand.“

Zuständig für 40.000 Straßenbäume

Die Straßenmeisterei ist für alle Bäume an Landes- und Bundesstraßen verantwortlich. „Es müssen insgesamt um die 40.000 sein“, schätzt Matthies. Eine beträchtliche Zahl, denn schließlich muss jeder einzelne jährlich kontrolliert werden. „Wir haben fünf Streckenwartungsteams, die die Situation ganz genau unter die Lupe nehmen.“ Wenn ein Baum eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellt, dann müssen die Mitarbeiter umgehend handeln und ihn fällen. „Natürlich müssen die Stämme und Äste danach entsorgt werden, die lassen wir selten einfach liegen“, erklärt Matthies und blickt durch die Tür seines Büros nach draußen. Dort stapelt sich das Langholz meterhoch. „Die Stämme werden hier gesammelt und irgendwann versteigert.“ Ein Angebot abgeben kann dabei jeder, entweder telefonisch unter (05141) 9772960 oder per E-Mail an smcel@lstbv.niedersachsen.de.

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