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Bergen Ortsteile 324 Belege für harte Arbeit im Wald
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Ortsteile 324 Belege für harte Arbeit im Wald
14:44 13.06.2010
Eckhard Habermann, Henry Oehus und Uwe Neumann (v.l.) zählen die Jahresrínge an einer Eichenscheibe aus Quelle: Udo Genth
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Becklingen

Zunächst heißt es Waldarbeitmuseum und nicht, wie vielfach fälschlich angenommen, Waldarbeiter-Museum. „Wir bieten hier ja nicht nur Einblicke in die Tätigkeiten der Waldarbeiter, sondern darüber hinaus in das weite Feld der Forstwirtschaft“, stellt Uwe Neumann fest. Er war früher selbst Förster und ist jetzt der Leiter der Sammlung. Genau 324 Exponate werden in dem rund 120 Quadratmeter großen Raum gezeigt, der sich im Ortskern von Becklingen befindet. Die akkurat ausgestellten Gerätschaften bringen die Zeit der körperlich schweren Arbeit in den Wäldern rings um Becklingen in Erinnerung. In den 50er Jahren trat eine tiefgreifende Wandlung ein, als Maschinen die Waldarbeit revolutionierten. Ein markantes Beispiel dafür ist eine Motor-Kettensäge aus dem Jahre 1948. Sie musste noch mit zwei Mann bedient werden und wog knapp 50 Kilogramm.

Im Mittelpunkt der Schau stehen die unterschiedlichen Werkzeuge, die bei der Waldarbeit zum Einsatz kamen. In der Masse waren das Beile und Sägen. Träger des Museums ist der Förderverein Waldarbeit-Museum Becklinger Holz. Vorsitzender Eckhard Habermann und sein Vertreter Henry Oehus beziffern die Besucheranzahl mit rund 200 pro Jahr. Einzelpersonen, vorrangig jedoch Gruppen wie Landfrauen oder Schulkassen zeigen Interesse an den musealen Stücken. „Es könnten noch mehr werden“, wünscht sich Eckhard Habermann.

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Eckhard Habermann, Henry Oehus und Uwe Neumann (von links) zählen die Jahresringe an einer Eichenscheibe aus.  Foto: Genth

Von Udo Genth