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Bergen Ortsteile Brandschutz am Feuerwehrhaus nicht ausreichend
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Ortsteile Brandschutz am Feuerwehrhaus nicht ausreichend
17:24 31.01.2019
Von Christopher Menge
Das Obergeschoss des Feuerwehrhauses Diesten darf nur eingeschränkt genutzt werden. Doch Gelder für einen zweiten Fluchtweg sind nicht eingeplant. Quelle: David Borghoff
Diesten

Da das Gebäude gleichzeitig auch als Dorfgemeinschaftshaus fungiert, betreffen die Auflagen dabei nicht nur die Feuerwehr. Leidtragende sind unter anderem die Kleinsten aus dem Dorf. Die Krabbelgruppe darf sich nicht mehr in den Räumlichkeiten treffen. CDU-Ratsmitglied Walter-Christoph Buhr will das jetzt ändern. Er hat einen Antrag gestellt, der in die nächste Stadtratssitzung im März eingebracht wird.

Zweiter Rettungsweg installiert

"Am Feuerwehrhaus Diesten soll kurzfristig ein zweiter Rettungsweg installiert werden, um die Räumlichkeiten im ersten Obergeschoss wieder nutzbar zu machen", fordert Buhr. Das Obergeschoss im Feuerwehrhaus Diesten sei regelmäßig Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft gewesen. Seit dem 21. Februar 2018 seien die Räumlichkeiten nur noch sehr eingeschränkt nutzbar. Derzeit dürfen in dem Raum im Obergeschoss nur dann Veranstaltungen durchgeführt werden, wenn im Erdgeschoss zwei Feuerwehrleute aufpassen. "Kindergeburtstage, Reha-Sport oder ähnliche Veranstaltungen sind nicht mehr im Mehrzweckraum zulässig", sagt Buhr. "Dieser Umstand hat verständlicherweise zu Unmut im Ortsteil geführt." Auch die Feuerwehr könne den Raum im Obergeschoss für Versammlungen nicht mehr nutzen, wie Ortsbrandmeister Frank Lindhorst bemängelt.

Keine Kosten im Haushalt eingeplant

Obwohl der Verwaltung die Problematik seit einem Jahr bekannt sei, seien die Kosten für die nötige Treppe nicht im Haushalt eingeplant worden, sagt Buhr. Dabei trage die Stadt bei Bereitstellung eines Dorfgemeinschaftshauses auch die Verantwortung, für die Sicherheit Sorge zu tragen und die Nutzung somit zu gewährleisten.

"Die Notwendigkeit eines zweiten Fluchtwegs hat die Verwaltung erkannt", sagt Bergens Bürgermeister Rainer Prokop. "Allerdings haben wir die Eilbedürftigkeit nicht so gesehen." Im Rathaus sei man davon ausgegangen, dass der Raum etwa vier bis fünf Mal pro Jahr genutzt werde.

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