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Bergen Ortsteile Sülzer zeigen Kunst des Besenbindens
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Ortsteile Sülzer zeigen Kunst des Besenbindens
17:55 21.01.2018
Quelle: Kirsten Glatzer
Sülze

SÜLZE. Wie so ein Wunderwerk entsteht, zeigten „De Sülter“ am Samstag im Salinenpark. Und wie in den vergangenen Jahren waren viele – Neulinge und auch „Wiederholungstäter“ – begeistert dabei. Sogar aus Celle war eine 13-köpfige Abordnung nach Sülze gekommen, um die Kunst des Besenbindens zu erlernen. Ihr Erkennungszeichen: ein kleiner Reisigbesen, den sie am Revers trugen.

Aber wie bindet man denn nun so einen Besen? Zunächst wird Birkenreisig geschnitten und auf die richtige Länge gebracht. Dieser erste Arbeitsschritt wurde bereits im Vorwege erledigt – große Bunde liegen bereit. Daraus werden nun kleine Bündel zusammengetragen und diese mit Draht oder Schnur zum Besen zusammengefasst. Damit es später nicht auseinanderfällt, wird das Bündel unter Spannung zusammengehalten, mit Draht oder Sisalschnur fest umgewickelt und fixiert. Der Bindevorgang wird mit etwas Abstand zweimal wiederholt, anschließend werden die Birkenreiser an beiden Enden in Form gebracht.

Nun fehlt noch der Stiel. Der wird am unteren Ende mit einer Dreikantspitze versehen, damit er sich später beim Gebrauch nicht drehen kann. Die Spitze wird sodann mittig ins Reisigbündel eingedreht. Und so wie ein Neuwagen braucht auch der Reisigbesen etwas Zeit, bis er optimal „läuft“. „Der fegt sich irgendwann ein“, weiß Stefan in der Beeck, einer der Besenbinder-Meister.

Im Idealfall wird der Besen vorn zusammengebunden und ruht nun noch einige Zeit, damit das Reisig trocknen kann. Aber dann ist er bereit für seinen ersten Einsatz. Auf ein langes Leben.

Von Kirsten Glatzer

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